Fräulein Mila von der Luneplate, 22.06.2016 - 19.06.2025, 8er Wurf aus Ueterlande, SSV
Besonderheiten:
Leider hat Frl. Mila ein Thema mit fremden Menschen. Kennt sie die Leute die wir treffen, dann freut sie sich wie ein Flummi, kennt sie sie nicht ist sie ziemlich misstrauisch bis ängstlich. Sie ist eher klein und kompakt mit unglaublich viel Fell. Ihre Jacke scheint mindestens 3 Nummern zu groß. Mila macht nur was sie will, sie hat hier alle fest im Griff, aber sie macht es auf sehr nette Art, wo wir Menschen uns sehr drüber amüsieren. Sie hat ganz oft Schluckauf und zwar doppelt so schnell, wie sonst üblich. Sie ist sehr häuslich und braucht die weite Welt überhaupt nicht um glücklich zu sein. Sie spielt total gerne mit uns Menschen oder mit ihren Hundefreunden. Es sieht aus als hätte sie keinen Hals und als wären die Ohren etwas zu tief angesetzt, sie hat einen ausgeprägten Stop. Sie war suuuuuper schnell stubenrein und auch gefühlt sehr schnell erwachsen. Sie ist ein super süßes kleines lustiges gute Laune Kuschelbärchen, was man IMMER knuddeln möchte.
20.06.2016, Fräulein Mila erblickt das Licht der Welt. Leider war es für Carmin eine sehr schwere Geburt. Die Welpen entwickeln sich trotzdem super.
31.07.2016, 1. Besuch beim Züchter. Klein Mila wird ausgesucht und adoptiert.
07.08.2016, 2. Besuch beim Züchter. Mila ist so was von süß und mega gechillt, klasse!!
14.03.2016, 3. Besuch beim Züchter. Kann es sein, dass sie mich schon erkannt hat? Auf jeden Fall hat sie sich wie Bolle über mich gefreut :-)! Wir gehen rosigen Zeiten entgegen!
15.08.2016, 4. Wurmkur, Pipette da die Kleinen sich kratzen und 1. Impfung.
19.08.2016, Der Zuchtwart nimmt den Wurf ab.
21.08.2016, Wir holen unser kleines Fräulein Mila ab.
22.8.2016, Die erste Nacht war ziemlich unruhig und wir waren gaaaanz oft draußen, aber dafür ist alles sauber und trocken geblieben :-) .
8,3 kg01.09.2016, Noch ist unser kleines Krokodil recht zart.
10 Wochen - 9 kg19.09.2016, Heute hat unser süßes Fräulein ihre zweite Impfung bekommen. Sie hat diese nicht wirklich mitbekommen, da sie tatsächlich auf dem Behandlungstisch eingeschlafen ist, sooooo tiefenentspannt war sie :-)
fast 12 Wochen - 11,7 kg08.10.2016, Unser kleines Fräulein hat ihren ersten Zahn verloren. Leider ist er verschollen...
12.10.2016, ... und schwupps geht es Schlag auf Schlag und die nächsten zwei Zähne sind weg. Hier sind die neuen sogar schon gut durch :-) .
20.10.2016, Heute war ich mit Mila noch einmal zum Fell- und Hautcheck, da die kleine Mausi sich immer noch viel kratzt und knabbert, hauptsächlich bei starken Temperaturschwankungen wenn sie rausgeht bzw. reinkommt. Wir können absolut nichts finden und warten weiter ab bis der erste Fellwechsel durch ist. Sie hat heute eine dritte Impfung SHP bekommen. Nun fehlt nur noch T, die holen wir nach wenn sie mit dem Zahnwechsel durch ist. Dieser geht auch munter voran. Sie hat schon viele neue Zähne.
17 Wochen - 17,1 kg03.12.2016, Heute hat Mila ihren letzten Milchzahn ausgespuckt. Leider war sie schneller als ich und hat ihn aufgefuttert bevor ich ihn einsammeln konnte :-( .
03.02.2017, Heute war ich mit klein Mila beim Doc. Wir haben Tollwut geimpft und wir haben den Schleimbeutel vom linken Ellenbogen gecheckt, da dieser oft mit Flüssigkeit gefüllt ist. Sie hat darauf noch nie reagiert mit lecken oder einer Lahmheit, aber zeitweise war der Knubbel riesig und da wollte ich gerne, dass unser Doc es sich ansieht. Zur Zeit ist die Flüssigkeit fast ganz weg und wir haben uns darauf verständigt, dass wir gar nichts weiter machen als beobachten. Das kleine Fräulein fremdelt seit ein paar Wochen ziemlich doll. Ich arbeite kontinuierlich dagegen an und es wird wieder besser, aber ich denke sie wird nie ein Hund sein, den es zu fremden Menschen hinzieht. Sie hält sich lieber an uns und das ist ja auch nicht das schlechteste. Ansonsten geht es ihr super gut. Sie ist eine megasüße Knutschkugel, die uns immer ein Lachen ins Gesicht zaubert. Wir haben ganz viel Spaß mit ihr und sie ist mit Daris ein Herz und eine Seele. Auch mit Raya wird die Verbindung immer enger und auch inniger. Das ist super schön zu beobachten!
7 Monate - 25,7 kg22.02.2017, Wir waren wieder mal beim TA... Mila hat sich seit ein paar Tage ganz doll am Poppes geknabbert, da wollte ich unbedingt die Analdrüsen checken lassen. Das wäre ja ganz gruselig wenn sie sich die aufbeißen würde. Aber alles falscher Alarm :-) . Warum sie das macht konnten wir nicht rausfinden, also beobachte ich das weiter. Was sich gerade sehr verändert... Wenn wir unbekannten Menschen begegnen, dann zieht sie sich nach wie vor erst zurück, aber wenn diese sie dann einmal angefasst haben, wie z. B. beim Tierarzt, dann geht sie auch ganz von alleine immer wieder hin und lässt sich kraulen, das finde ich super. Auch an der Leine entspannt sie immer mehr und versucht Menschen, die uns begegnen nicht mehr "wegzuschicken". Ich denke hier sind wir auf einem guten Weg :-) .
8 Monate - 25,2 kg20.03.2017, Da Mila sich seit einer guten Woche die Pfoten leckt und beißt sind wir wieder mal zum TA marschiert. Dass auch sie eine Allergie entwickelt, kann ich ehrlich gesagt kaum glauben. Klar theoretisch könnten zwei von drei Hunden eine Allergie haben, aber wie wahrscheinlich ist das? Da sie gleich ganze Arbeit geleistet hat und offene Stellen hatte, musste sofort reagiert werden. Sie bekommt seit heute, genau wie Daris, Apoquel und wir hoffen, dass sie es sich einfach nur von ihm abgeschaut hat und alles wieder gut ist, sobald die Pfoten verheilt sind und die Stellen nicht mehr jucken. Da die Tabletten innerhalb weniger Stunden wirken, war auch sofort Ruhe.
9 Monate - 27 kg05.05.2017, Unser kleines Fräulein wird erwachsen... Seit Anfang Mai ist die süße Motte läufig. Ich bin schwer begeistert, dass sie schon mit gut 10 Monaten läufig geworden ist. Nicht, weil ich auf frühreife Bernermädchen stehe, sondern weil sich so der Kastrachip bei Daris richtig fett gelohnt hat, denn er wird nun über 2 Läufigkeiten halten. Danach werden wir gaaaanz entspannt überlegen wie es mit dem Junggemüse weitergeht. Was auch super klasse ist... Ich habe das Apoquel zu Ostern ausgeschlichen und abgesetzt und sie geht nach wie vor nicht an die Pfoten. Da freu ich mich riesig drüber!!
21.08.2017, Unser süßes kleines Fräulein hat ein riesen Gebilde an der linken Halsseite. Ich hab das am Wochenende entdeckt und da es sich bis heute (Montag) nicht verändert hat bin ich mit ihr fix in die Klinik. Das Teil ist ca. Tennisball groß, hart, nicht verschiebbar, absolut nicht durckempfindlich, nicht wärmer als der Rest vom Wauz. Wir konnten nur sehr bedingt Flüssigkeit rausziehen. Ohr, Zähne und Maulhöhle sieht alles völlig unauffällig aus. Keiner hat auch nur entfernt eine Ahnung was es sein könnte. Sie bekommt nun für eine Woche AB. Wenn es bis Freitag nicht deutlich besser ist, muss ich wieder mit ihr zum Doc, dann werden wir vermutlich als nächstes die Speiseröhre näher betrachten. Ich hoffe, das Teil macht sich so schnell wieder vom Acker wie es gekommen ist!! Grundsätzlich ist sie puppenlustig wie immer. Sie ist sooooo ein Flummi und guter Laune Wauz :-)! Sie macht uns super viel Spaß und mit Daris ist sie unglaublich eng. Das ist total schön zu beobachten, wie sehr sich die beiden mögen und wie viel Spaß sie zusammen haben. Vor 4 Wochen habe ich mit ihr angefangen zu trailen und das macht sie super! Ich glaube das gefällt ihr :-) .
1 Jahr 2 Monate - 26,7 kg06.11.2017, Heute wurde die kleine süße Mausi geimpft. Sie hat das super gemacht!! Die vielen TA Besuche der letzten Wochen haben Wirkung gezeigt. Klar ist es ihr immer noch ein wenig gruselig, aber sie überwindet sich und macht das ganz klasse!! Am 30.11. kann sie das gleich noch einmal unter Beweis stellen, dann fahre ich mit ihr nach Wildeshausen zum Röntgen. Das wird mega spannend!!
28,2 kg22.11.2017, Das kleine Fräulein ist zum zweiten Mal läufig. Sehr pünktlich und genauso easy und sauber wie beim ersten Mal. Super!
30.11.2017, Heute wurde Mila geröngt. Leider ist das Ergebnis wie von mir befürchtet :-( . Ich bin jetzt sehr gespannt auf die Auswertung vom Gutachter und natürlich hoffe ich, dass sie nie wirkliche Schwierigkeiten bekommt. Durch Aimee weiß ich ja, dass auch Hunde mit schlechten Gelenken sehr wohl problemlos durchs Leben kommen KÖNNEN. Hoffen wir mal, dass Mila es Aimee nachmacht! Was ich in der Narkose ebenfalls habe überprüfen lassen ist ihr Gaumensegel. Sie röchelt oft wie ein Mops oder andere Plattnasen und siehe da... ihr Gaumensegel ist viel zu lang. Hätte sie nicht so eine schöne "lange" Bernernase, müssten wir es operieren lassen. So können wir entspannt abwarten ob es ihr jemals Probleme macht. Nachtrag: Die Auswertung des Gutachters lautet Hüfte A2 und ED 0. Ich lass das einfach so stehen und sag da nix weiter zu. Zum Glück haben ich schon so viele Röntgenbilder gesehen, dass ich mir selbst ein Urteil erlauben kann.
28 kg14.04.2018, Unsere kleine Mila Mausi hat wieder mal einen dicken Knubbel an der linken Halsseite. Da ich ja nun weiß, dass es sicher nicht von selber wieder verschwindet bin ich direkt mit ihr zum Doc. 8 Tage AB und alles ist wieder gut. Um was genau es sich handelt weiß niemand und als Diagnostik kommt nur MRT oder CT in Frage. Da ihr das Ding absolut überhaupt gar keine Probleme macht ist das noch keine Option für uns. Hoffen wir mal, dass sie das nun nicht alle halbe Jahre hat. Ansonsten ist sie hier die Ulknudel in Person. Sie wächst stetig mit Raya weiter zusammen, was beiden Mädels sehr gut tut.
Anfang Mai 2018, Mila ist super pünktlich mit ihrer dritten Läufigkeit, und wie die beiden Male zuvor, ist sie auch dieses Mal super sauber und im Grunde wie immer... lustig, anhänglich, spritzig, frisst gut, absolut als wäre gar nix. Klasse!! Insgesamt entwickelt sie sich super gut. Sie ist immer noch zurückhaltender als Daris, aber ihre grundsätzliche Skepsis fremden Menschen gegenüber ist zum Glück wieder weg. Bei manchen ist sie noch vorsichtig, aber es gibt auch immer öfter die Situation, wo sie sofort selber Kontakt herstellt und auch angefasst werden möchte. Ich freu mich sehr darüber, dass sie nun viel entspannter ist mit ihrer Umwelt.
24.07. und 31.07.2018, Mila ist ziemlich seltsam gerade, sehr aufgedreht und was mich beunruhigt hat, sie putzt sich zzt. wieder extrem intensiv. Da sie nun gerade in die Phase der Scheinmutterschaft geht, hab ich da natürlich ein sehr wachsames Auge drauf. Vorsichtshalber haben wir nun zweimal Sono von der Gebärmutter gemacht und Blutwerte gezogen. Noch ist aber alles im grünen Bereich. Es hat sich wohl nur recht viel Schleim in der Gebärmutter angesammelt, der aber ordnungsgemäß abfließt. Hoffen wir mal, dass der Spuk nun so schnell wieder vergeht wie er gekommen ist!
24,6 kgApril 2019, Die nächste Läufigkeit von Mila war völlig unkompliziert und jetzt steht sie gerade vor der nächsten. Was mir wie im letzten Frühjahr auch auffällt ist, dass auch sie sich um diese Zeit die Pfoten ein wenig kaut, die Ohren ein wenig schüttelt und viel am Popo rumbeißt. Morgen, 14.04. nehme ich sie mit zum Doc und lasse die Ohren und die Analdrüsen kontrollieren. Ich fürchte auch sie könnte eine Allergie entwickeln. Wenn ja, dann dreh ich am Rad.
September 2019, Was mittlerweile ganz eindeutig ist... Auch Mila reagiert allergisch. Die Ohren und Analdrüsen sind o.k., aber die Pfoten bearbeitet sie ganz ordentlich. Noch ist alles im Rahmen, so dass ich es so belassen kann, aber auch bei ihr gehe ich das Thema jetzt an. Hier bin ich nun zum Glück etwas besser vorbereitet und werde mit einer guten Darmsanierung beginnen und dann mal schauen wie es sich entwickelt. Ansonsten ist sie puppenlustig und macht uns super viel Spaß. Sie erinnert mich immer mehr an Aimee. Das mega üppige Fell, kleine Knutschkugel, die gaaanz viel kuscheln möchte und der Punkt auf der Nase. Schon wirklich auffallend, wie sehr sie sich ähneln.
22 kgJuni 2020, Das Gute vorweg... Mila hat wieder ihr Normalgewicht und darüber bin ich sehr froh UND wir haben heute (5.6.) Blut abgenommen und die Organwerte sind alle super. Das nicht so Gute... Mit ihrer Allergie das wird leider schlimmer. Die Darmsanierung hatte ihr gut getan und über den Winter hatten wir auch Ruhe, bis es ca. März wieder losging. Über den Winter hat sie sehr lange nur Kartoffeln und Ziegenfleisch bekommen, das hat gut funktioniert. Als es dann im Frühjahr immer schlimmer wurde bin ich auf Hills Z/D umgestiegen, weil ich mir nicht sicher war, ob es vielleicht am Futter liegt. Leider ohne Erfolg. Hab dann noch ein Trofu mit Ziege gefunden und getestet, aber das ist total nach hinten losgegangen. Nach nur wenigen Tagen hatte sie die Ohren dicht. Zum Glück hab ich das Futter sofort wieder abgesetzt und hab die Ohren paar Tage getropft, dann war es wieder gut. Hab dann erst mal mit Hills weitergemacht. Mitte Mai hat sie dann nicht nur die Pfoten gekaut, sondern auch die Analgegend. Ich hab dann vorsorglich eine Wurmkur gegeben, aber da war nix. Ende Mai wurde es dann immer schlimmer, also Termin beim Doc. Tja, nun haben wir mal Blut ins Labor geschickt und gucken was der Allergietest so sagt. Bin gespannt. Wenn sie negativ auf Insekten ist, dann werden wir mal ein Futter mit Insekten testen. Ich hoffe, sie hat nicht so viele Umweltallergien wie Daris. Ist eh schon eine Oberkatastrophe, dass ich nun zwei Allergiker hier habe. Das arme Ding!! Ansonsten ist sie die Knutschkugel vom Dienst wie immer. Sie ist so lustig und ein Herz auf 4 Pfoten! Sie hat mein Training entdeckt und ist immer ganz vorne mit dabei, wenn ich was aufbaue für meine Kunden :-) .
26 kg2023, In den Jahren 2020 - 2023 ist natürlich viel passiert. Alles kann ich leider nicht mehr rekonstruieren. Was ich aber sicher weiß ist, dass sie die ganze Zeit über puppenlustig und super fit war. Wegen der Allergie haben wir viel ausprobiert, und ich habe sie im Frühjahr 2023 zusammen mit Alani per Bioresonanz mittesten lassen. Auch bei ihr sind wir danach auf ein Futter auf Fischbasis umgestiegen und wir haben sie homöopathisch behandelt. Ich hatte die Hoffnung, dass auch sie danach deutlich besser dran ist, aber im Grunde hat sich gar nichts danach verändert. Sie bekommt seit Jahren eine halbe Apoquel am Tag und wenn ich diese weglasse, dann fängt sie innerhalb kürzester Zeit an sich die Analgegend aufzubeisen. Die Drüsen funktionieren aber nach wie vor perfekt und sie hat auch keine Würmer oder was auch immer. Wir haben uns damit arrangiert, das es so ist und fertig. Die Pfoten leckt sie schon ewig nicht mehr. Mit der halben Tablette geht es ihr super gut und sie kann so auch mal was leckeres knabbern ohne das sie darauf reagiert. Für uns ist das ok so wie es ist. Ende Juni 2023 haben wir Mila kastrieren lassen. Sie wurde von Läufigkeit zu Läufigkeit immer auffälliger. Es hat ihr ganz offensichtlich sehr viel Stress bereitet und das Risiko einer Gebärmutterentzündung steigt natürlich auch von Jahr zu Jahr. Die Entscheidung war auch ganz gut so, denn die Eierstöcke waren schon ein wenig verändert. Auf dem Sono konnte man es noch nicht sehen, aber die OP hats hervor gebracht. Von dem Eingriff hat sie sich super gut erholt und ich bin froh, dass wir das gemacht haben. Sie markiert jetzt zwar wie ein Weltmeister, aber insgesamt ist sie super entspannt und total lustig unterwegs. 02.05.2024Mila wurde heute noch mal SHP geimpft. Es gibt wohl vermehrt Staupefälle und da wir jetzt wieder viel mehr unterwegs sind dachte ich mir, dass das ganz sinnig ist. Die Impfung hat sie gut vertragen und sie blüht gerade auch insgesamt total auf. Sie freut sich wie Bolle, dass wir jetzt immer alle zusammen unterwegs sind. Da kommt so viel Schwung und Energie in die Bande, dass wir schon aufpassen müssen, dass sie nicht drüber ist :-) .
25 kg08.08.2024, Heute wurde Mila ein Tumor rechte Seite Oberkiefer entfernt. Das Gute... Das Teil hat sich sehr gut entfernen lassen und Röntgenbild vom Kiefer und von der Lunge sind oB. Das nicht so Gute... Es sieht nicht nach Epuliden (gutartig) aus. Wir müssen nun das Pathoergebnis abwarten. Wie immer war sie mega brav. Sie ist so ein Sonnenscheinchen. Gerade ist sie mit so viel Eifer und guter Laune mit uns unterwegs. Ich wünsche uns von Herzen, dass es kein Melanom, Karzinom oder sonst was bösartiges war!
26,1 kg17.08.2024, Das Pathoergebnis ist endlich da und es ist leider wie von mir erwartet richtig doll unschön. Wir haben es mit einem bösartigen Melanom zu tun. An der Stelle wo es gesessen hat ist es natürlich nicht möglich weit in gesundes Gewebe reinzugehen bei der Entfernung, dann müsste man einen Teil vom Kiefer mitentfernen, was für mich für diesen Hund undenkbar ist. Somit müssen wir nun abwarten wie es weitergeht. Manchmal ist nach so einer OP erst einmal eine Weile Ruhe, manchmal geht es danach aber auch ganz schnell. Diese Art der Tumore metastasieren leider sehr schnell, in der Regel in die Lunge. Mit Pech geht es uns wie mit Daris. Ich kann kaum in Worte fassen wie traurig mich das macht. Schon wieder ist hier ein Hund auf den letzten Metern unterwegs. Unglaublich!! Wir werden nun ganz engmaschig die Lunge kontrollieren, und sie bekommt Vicano Support Life Tabletten. Vermutlich werde ich auch noch mit dem Heilpilz Maitake unterstützen. Da muss ich mich noch ein wenig mehr einlesen. Ja und dann harren wir der Dinge, die da kommen und versuchen all das Unschöne zu verdrängen und die Zeit, die uns noch bleibt, zu genießen. Ist ja leider immer leichter gesagt als getan, aber man hat ja auch gar keine Wahl.
26.08.2024, Ich brauchte ein paar Tage um das alles für mich klar zu bekommen und dann hab ich mich ans Netz gesetzt und recherchiert was wir machen können. So ganz ohne Gegenwehr möchte ich mich dann doch nicht geschlagen geben. Es kommt nun für uns eine Misteltherapie oder eine dendritische Zelltherapie in die engere Wahl. Gerade die Zelltherapie klingt sehr verlockend, aber man sollte da doch so gut es geht mit kühlem Kopf rangehen. Ich glaube so rasend schnell wie der Tumor gewachsen ist werden wir mit der Zelltherapie einfach zu spät sein. Wenn ich das heute richtig gesehen habe, dann wächst direkt neben der operierten Stelle schon das nächste Melanom. Es wird also vermutlich nicht möglich sein es auszuheilen. Und deswegen tendiere ich heute, nach tagelangem lesen und abwägen und hin und her überlegen, zur Misteltherapie. Da können wir super zeitnah immer alles an Mila anpassen. Bei der Zelltherapie ist man in einem festen Verabreichungsschema "verhaftet". Ich denke das bringt uns hier nur bedingt weiter. Morgen telefoniere ich mit einem Tierarzt aus dem Unternehmen Iscador und dann entscheide ich das mit unserer lieben Tierärtzin zusammen wie wir weiter vorgehen werden. Seit dem 20. August bekommt sie zusätzlich zu dem Vicano Support Life den Heilpilz Maitake. Seit dem 26. August bekommt sie den Betablocker Obsidian. Dieser soll mögliche Metastasen deckeln.
26,2 kg31.08.2024, Gestern wurde das neue Melanom so gut wie es denn geht entfernt. Dieses Mal war das Teil nicht "auf" dem Zahnfleisch, sondern es war "im" Zahnfleisch. Es wurde oben rechts ein großer Teil vom Zahnfach aufgemacht, und es wurde das Melanom rausgeschabt so gut es eben geht. Leider muss man davon ausgehen, dass noch tumoröse Zellen an Ort und Stelle verblieben sind. Das könnten wir nur verhindern wenn wir doch noch den rechten Oberkiefer entfernen lassen würden. Dies kommt für uns aber nach wie vor nicht in Frage. Leider haben wir heute gesehen, dass ein Knoten der Naht nicht gehalten hat. Sie hat nun also auch noch ein Loch im Zahnfleisch. Natürlich ausgerechnet über dem größten Hohlraum. Sie bekommt nun zu dem Schmerzmittel auch noch ein paar Tage Antibiotikum, damit da nichts anbrennt und alles ordentlich heilt. Alles für die Misteltherapie ist bestellt. Ich hoffe, dass die Sachen Anfang der Woche kommen, so dass wir dann schnell starten können. Tja und dann müssen wir gucken wie es sich entwickelt. Ich hoffe, dass nun nicht alle paar Wochen so eine OP ansteht, und dass wir noch ein wenig schöne Zeit zusammen haben. Nach wie vor sind lt. röntgen Kiefer und Lunge frei. Das macht ein klein wenig Hoffnung.
26,9 kg02.09.2024, Heute haben wir die kleine Mila Mausi schon wieder operiert :-( . Das Loch hat sich über das Wochenende so sehr vergrößert, dass es so nicht bleiben konnte. Das wäre nicht von alleine verheilt. Bei der OP heute konnte schon wieder neues tumoröses Gewebe entfernt werden. Bei der ersten OP war ich noch ganz zuversichtlich, dass wir das zumindest eine Zeit lang in den Griff bekommen. Die Zuversicht ist jetzt doch ziemlich gewichen und Sorgen machen sich breit, dass wir dem Wettlauf gar nichts entgegenzusetzen haben, egal was wir machen. Wenn ein Tumor so extrem aggro ist, was will man da machen? Und dann noch im Maul... Ganz schlimm! Heute hat sie die erste Injektion der Misteltherapie von Iscador P Serie II (unbezahlte Werbung) bekommen.
07.09.2024, Wir geben zwar noch nicht ganz auf, wir wollen unbedingt noch ein paar schöne Tage zusammen verbringen, aber ihr Zustand ist sehr ernüchternd. Wieder einmal hat der Krebs die Überhand gewonnen und bestimmt unseren Lebenstakt. Es ist schrecklich und unendlich traurig!! Die Naht hat dieses Mal gehalten, aber das Loch ist wieder da. Man kann auch jetzt, wenige Tage nach der OP schon wieder neue "Bubbel" sehen. Das komplette Gewebe ist offensichtlich von dem Tumor infiltriert und somit wird es wohl keine weiteren chirurgischen Eingriffe mehr geben. Es ist schlimm genug, dass sie nun mit den Fäden als Fremdkörper im Maul und dem "Loch" leben muss. Erst hatten wir ja gesagt, dass wir den Fangzahn rausnehmen, wenn es wieder nicht hält damit wir ausreichend Gewebe zum vernähen haben, aber so wie es sich jetzt darstellt würde uns das ziemlich sicher nicht weiterbringen. Da die Prognosen so schlecht sind, haben wir uns gegen den Eingriff entschieden und es ist auch nach wie vor gar keine Option für uns ihr den halben Kiefer wegnehmen zu lassen. Somit bekommt sie nun palliativ alles was der Schrank hergibt (alles unbezahlte Werbung!):
Metacam
Antibiotika
Die Heilpilze Reishi und Maitake
Den Betablocker Obsidian
Vicano Support Life
Viscum Album Serie II Ampullen von Iscador
ISCADOR Viscum Quercus praeparatum 1 % Tropfen (leider gibt es die Tropfen in 3% nur in der Schweiz)
Mehr geht gerade nicht. Nun müssen wir schauen wie lange wir es verantworten können... wie es ihr geht... wie es sich entwickelt... Wir hoffen so sehr, dass wir noch ein wenig Zeit mit viel Freude und Lebensqualität für Mila zusammen haben. Ich wollte unbedingt noch mit ihr ein Wochenende mit dem Van los. Ihr ist es bestimmt egal, aber ich würde mich mega darüber freuen wenn wir das noch zusammen erleben dürfen.17.09.2024, Tja unverhofft kommt oft und manchmal wendet sich das Blatt noch einmal auf ganz erstaunliche Weise. Wider erwarten hat sich das Loch in Milas Zahnfach doch noch mal wieder verschlosssen. Es war gestern alles so gut verheilt, dass wir alle Fäden ziehen konnten. Heute kann man schon nicht mehr sehen wo die Fäden waren. Das Zahnfleisch sieht tatsächlich auch erstaunlich gut aus. Jetzt müssen wir schauen wie gut und lange es hält, bzw. ob und wie schnell sich neue Rezidive bilden. Was mich definitiv riesig freut ist, dass sie sich nun ohne die Fäden viel wohler fühlt, und dass sie nun wieder ihr gewohntes Futter auch uneingeweicht fressen darf. Man hat ja so seine gewohnten Abläufe am Tag, und das hat uns schon sehr genervt, dass sie "aus der Hand" die harten Brocken nicht fressen durfte und ich somit auf ein anderes Futter ausweichen musste. Was nicht so schön ist... Sie hatte am Wochenende einen Allergieschub. Der kann nun natürlich durch viele Dinge ausgelöst sein. Das AB, die Mistel, das Ausweichfutter welches es mittags und unterwegs als Leckerchen gegeben hat oder die Support Life Tabletten (darin ist Hefe enthalten). Und sie hat ja auch seit Beginn der Misteltherapie kein Apoquel mehr bekommen, weil wir Sorge hatten, dass dies dem Ganzen im Wege stehen könnte. Sie hat nun gestern eine Cytopoint bekommen und Posatex für die Ohren. Innerhalb von Stunden ging es ihr besser. Ich habe seit dem nicht mehr gesehen, dass sie sich die Ohren gekratzt hat. Die Pfoten muss sie sich eh heimlich rot geleckt haben. Da muss sich nun über die Zeit zeigen was uns das Cytopoint bringt. Das AB bekommt sie noch 2 Tage, die Mistel habe ich nicht in der Konzentration, aber in der Menge ein wenig reduziert. Wird es nicht besser, werde ich ein paar Tage lang die Support Life Tabletten weglassen und schauen wie es sich dann entwickelt. Das ist jetzt ein wenig learning bei doing. Ich bin echt super glücklich, dass es so eine Wendung genommen hat. Gerade dass sie sich so unwohl gefühlt hat, das Futter und die Allergie haben mir mächtig Stress gemacht. Ich möchte auf gar keinen Fall, dass sie sich gerade jetzt in ihrem letzten Lebensabschnitt unwohl fühlt. Die Lebensqualität muss unbedingt so hoch wie irgend möglich erhalten bleiben.
01.10.2024, Hier kommt mal der aktuelle Stand...
1. Mila war mit Cleo und mir vor 2 Wochen mit dem Van in der Lüngeburger Heide. Das war toll und sie hat das alles super gut gemacht!
2. Mila bekommt seit einigen Tagen wieder ihre Apoquel. Zzt. sogar eine ganze statt der üblichen 1/2 Tablette. Das Cytopoint hat leider nicht gereicht.
3. Die Support Life Tabletten bekommt sie gerade nicht. Da warte ich so lange bis die Pfoten wieder ganz weiß sind und dann starten wir damit noch mal einen Versuch.
4. Die Ohren sind wieder gut und müssen nicht mehr behandelt werden.
5. Sie bekommt keine Schmerzmittel mehr, sondern nur noch den Betablocker und die Mistel in vorgegebener Konzentration.
18.10.2024Mila hatte vom 16. auf den 17. eine ganz schlimme Nacht. Alle Stunde hat sie sich übergeben, zum Schluß mit viel Blut. Das war richtig erschreckend! Am 17. gab es dann nur Reisschleim um den Magen zu beruhigen und das hat auch gut funktioniert. Heute ist sie wieder unsere einstündige Morgenrunde mitgelaufen. Da sah sie auch fröhlich aus, aber hier im Haus ist sie doch anders als sonst. Die Rute ist nicht auf 12h (was sie eigentlich IMMER ist), sondern die wird auch schon mal hängend getragen und sie schläft irre viel und ganz tief und fest.
Die Mistelinjektionen haben unterschiedliche Konzentrationen. Als wir beim letzten Mal bei 20% waren hatte sie einen Tag doll Durchfall. Da sie diese Konzentration davor auch schon mal bekommen hatte wo nichts passiert ist, hab ich das nicht in Zusammenhang mit der Therapie gebracht. Die schlimme Nacht hatte sie aber jetzt auch wieder wo wir bei 20% sind. Offensichtlich verträgt sie das nicht. Sie bekommt jetzt 2 Wochen Pause und dann fange ich wieder an, allerdings mit einer insgesamt niedrigeren Dosierung. Leider kann man auch schon wieder deutlich sehen, dass der Tumor wächst. Wir werden es sicher zeitnah noch mal operieren müssen, da es in absehbarer Zeit beim kauen stören wird. Aber erstmal hoffen wir jetzt, dass sie noch mal die Kurve kriegt und noch bissi gute Zeit bei uns hat. Sie ist soooo lustig mit Cleo und Feivel. Die 3 spielen gerade oft und total schön zusammen. Da geht einem dann wirklich das Herz auf wenn man sie so über die Wiese toben sieht!25.11.2024, Heute hatten wir Mila wieder einmal auf dem OP Tisch. Leider war der Tumor schon wieder so arg groß, dass sie drauf gebissen hat und das geht natürlich gar nicht. Die Entfernung war ebenso problemlos wie die Narkose. Sie hat das alles ganz toll mitgemacht und ist jetzt sicher auch froh, dass sie das Ding erst einmal wieder los ist. Leider konnten wir auf dem Kontrollröntgen sehen, dass der Krebs nun im Kiefer angekommen ist und anfängt den Knochen zu zersetzen. Alles nicht schön, aber wir versuchen uns da so wenig wie irgendmöglich mit zu beschäftigen. Wir können es nicht ändern und noch ist sie mega gut drauf, spritzig, lustig und voller Energie. Das ist es was zählt!
27 kg03.02.2025, Heute war ich mit Mila zu einem "kleinen TÜV". Der Tumor wächst leider wieder recht schnell und er verteilt sich nun über die gesamte rechte obere Kieferseite. Da wir natürlich nur das oberflächliche Geschehen einschätzen können wollte ich unbedingt noch mal ein Röntgenbild. Dieses sah noch erstaunlich "gut" aus. Natürlich breitet sich der Krebs auch im Kiefer weiter aus, aber noch sind wir nicht bei Alarmstufe rot. Die Lunge haben wir dieses Mal nicht mitgeröngt. Wenn die Luft knapper wird, das merke ich dann ja selber wenn wir unterwegs sind. Wir sind ganz glücklich über den Stand gerade. Die Prognosen waren so viel schlechter. Geschenkte Zeit mit viel Lebensqualität. Das ist super!
26 kg24.02.2025, Wir waren wieder mal bei unserer Lieblingstierärztin. Was bin ich glücklich, dass ich zu ihr einen "heißen" Draht habe und wir immer ganz schnell kommen können wenn ich denke, dass sie selber einen Blick auf Mila werfen muss. Leider wird die Luft für Mila dünner :-( . Der Tumor wächst jetzt so was von schnell in alle Richtungen. Das ist wirklich ganz gruselig! An einer Stelle arbeitet sich der untere Fangzahn in das Gewebe und es hat sich eine Art Tasche gebildet, wo sich nun alles sammelt was sie aufnimmt. Da brodelt es dann vor sich hin *seufz. Ich versuche es mit mäßigem Erfolg zu spülen. Ich komm nicht wirklich gut dran. Alle paar Tage werden wir es nun manuell vom Doc säubern lassen müssen. Ansonsten gehts ihr noch unglaublich gut. Sie tobt noch und frisst und und und... Ich bin mir gerade nur nicht sicher, ob ich mich darüber noch freuen kann, denn ich seh es schon kommen, dass ich wieder mal einen Hund gehen lassen muss, der nur an einer einzigen Stelle "kaputt" ist, und alles andere funktioniert noch total super gut. Schreckliche Vorstellung! Das ist jetzt sozusagen Fluch und Segen zugleich, dass es durch den Betablocker immer noch keine Metastasen gibt. Hoffen wir mal, dass es nicht so heftig wird. Für Mila nicht und für uns auch nicht.
11.03.2025, Wir waren heute wieder beim Doc. Mila ist noch so mega gut drauf... Am Wochenende sind wir große schöne Runden mit ihr gelaufen. Sie hat sich gefreut wie Bolle und war puppenlustig mit uns unterwegs. Wenn man dann in ihre Schnute guckt kann man kaum glauben was man dort sieht. Wie ein Hund mit so einem heftig wütenden Tumor im Maul noch so sehr im Leben stehen kann, einfach unglaublich! Tja und da das so ist müssen wir natürlich alles tun, damit es ihr so gut wie möglich geht. Wir werden nun jede Woche zu unserer Lieblingstierärztin gehen, damit sie das alles gut im Blick hat und jede Veränderung sofort sieht. Der Bereich muss nun auch regelmäßig professionell gereinigt werden. Mila beißt sich leider alles mögliche unter den Tumor und da brodelt es dann vor sich hin. Das geht natürlich nicht. Vorsichtshalber wird sie ab jetzt auch Antibiotika bekommen. Die Gefahr einer Infektion ist nun arg groß und das wäre natürlich fatal. Tja wieder ein Schritt weiter, aber es hilft alles nix. Wir gehen da zusammen durch!
26kg20.03.2025, Das Antibiotikum leistet mega gute Dienste. Der Bereich ist insgesamt etwas weniger dick. Das Auge tränt nicht mehr ganz so doll. Sie hat nicht mehr ständig das Verlangen auf harten Sachen wie Holz etc. rumzubeißen und sie müffelt nicht mehr. Toll!! Sie wäre bestimmt auch für die Wissenschaft sehr interessant. Der Verlauf bei ihr ist sehr sehr außergewöhnlich.
25.03.2025, Wir stellen ab heute das AB wieder ein. Erfreulicherweise ist der Granulationsprozess so weit fortgeschritten, dass sich sämtliche "Taschen" wieder geschlossen haben. Unglaublich!!! Jetzt wird es spannend, ob es auch ohne AB so bleibt.
01.04.2025, Ohne AB gehts leider nicht. Das Auge war schon nach 2 Tagen wieder mehr am tränen und jetzt nach einer Woche sieht man auch in der Schnute, dass auch der Tumor wieder deutlich aktiver ist. Der Versuch war es wert, aber nun ist ganz sicher, das AB ist ab jetzt unser ständiger Begleiter.
13.04.2025, Wieder 2 Wochen GUT geschafft, allerdings wächst der Tumor jetzt immer schneller und der Zahn verfärbt sich nun auch recht schnell. Wenn sie den verliert, das wäre richtig blöd.
29.04.2025, Heute war wieder Doc-Day. Wir sind über das Tumorwachstum beide nicht so erbaut. Es ging nun mit dem AB recht lange gut, aber die Wucherung ist nun so groß und es hat sich eine richtig doofe Tasche gebildet, so dass sich darunter alles mögliche festsetzt und "gammelt". Natürlich reinige ich das alles oft, aber jetzt blutet es sofort wenn man dran kommt und es ist ihr auch sehr unangenehm. Also was tun sprach Zeus... Da wir ihr natürlich nichts zumuten wollen was ihr keinen Gewinn bringt haben wir sie noch geröngt um es besser beurteilen zu können. So eine Gute... Was sie nicht alles einfach so mitmacht... Nach wie vor gibt es nur eine minimale Knochenauflösung. Was das angeht gibt es kaum eine Veränderung. Das sah vor Monaten schon ganz genauso aus. Der Tumor an sich ist ja leider mittlerweile riesig!! Ein großer Teil sitzt auf dem Zahnfleisch um die Fangzahnregion und der zweite große Teil sitzt über dem Kiefer Richtung Nasenrücken sozusagen. Wir werden alles wegnehmen was man kautern kann, also alles was auf dem Zahnfleisch sitzt. Somit bringt es ihr eine Druckentlastung und wir müssen dabei nicht schneiden, haben also nicht die Sorge, dass etwas nicht heilen könnte. Tja und dann schaun wir mal... Ihr Verlauf ist sooooo unglaublich außergewöhnlich!! Man steckt halt nie drin und es kann immer alles oder nichts passieren. Sie ist noch so unglaublich gut drauf. Es gibt absolut keinen Hinweis auf Metastasen in der Lunge oä., sie läuft noch all unsere Runden locker mit, ist lustig mit den anderen Hunden, frisst alles was nicht bei 3 aufm Baum ist. Da möchten wir schon noch versuchen es ihr noch mal angenehmer zu machen, auch wenn eine weitere OP natürlich erst einmal richtig blöd klingt.
08.05.2025, Wenn man einen Hund in dieser Lebensphase begleitet, dann ist jeder Tag wie ein Neuanfang... Ich habe am Wochenende entdeckt, dass sich ihr rechter Lymphknoten komisch anfühlt. Heute beim Doc dann die Bestätigung, dass er befallen ist, sprich dass der Krebs nun doch gestreut hat. Somit ändert sich natürlich die Lage und wir werden nicht noch einmal operieren. Die Narkose wäre in dieser Phase definitiv nicht gut für sie. Wir bleiben also beim AB und unseren wöchentlichen Tierarztbesuchen und hoffen, dass es ihr weiterhin so gut geht wie jetzt.
09.05.2025, Heute hat sie auf dem Spaziergang das erste Mal geblutet. Vielleicht vom Gras fressen?
13.05.2025, Mila und ich sind mit dem Van an die Weser gefahren. Cleo haben wir auch mitgenommen. Das waren 2 ganz schöne Tage!
21.05.2025, So langsam mag man ihr gar nicht mehr so recht ins Gesicht schauen. Sie hatte immer sooooo ein süßes kleines Puppengesicht... Leider ist nicht mehr ganz viel davon über. Ganz ganz traurig. ABER noch ist sie gut drauf, also kämpfen wir zusammen weiter!
27.05.2025, Der k.a.c.k Tumor sitzt jetzt massiv in der rechten Nasenseite. Sie wird einseitig nicht mehr wirklich Luft bekommen. Da es sie auch nervt muss sie oft niesen. Alles doof, ABER sie ist immer noch total gut drauf, läuft und frisst wie immer, also ist weitermachen die Devise.
05.06.2025, Das Gewebe wird jetzt verdammt dünn. Es wird so kommen wie ich es immer befürchtet habe... Es wird vermutlich zeitnah durchbrechen. Ich hoffe, ich bin dann Zuhause und bekomme die Blutung schnell gestillt, damit wir es dann geordnet zuende bringen können. Wenn sie doch nur nicht mehr so total puppenlustig wäre... So wie sie hier durch die Gegend hüpft muss ich es weiter beobachten und mit ihr zusammen aushalten.
18.06.2025, Ich fürchte nun haben wir den Kampf verloren. Wir hatten eine sehr schlechte Nacht. Mila war sehr unruhig und hat ganz schlecht Luft bekommen. Beim fressen, auch bei Brei, fängt es nun sofort an zu bluten. Auch auf unserem Minispaziergang hat es geblutet. Egal wie lustig sie noch ist. Das geht so nicht!! Da können wir nicht mehr zugucken und abwarten was passiert. Nach Abstimmung mit unserer lieben Tierärztin werden wir den kleinen Hasen morgen früh auf ihre letzte Reise schicken.
19.06.2025, Fröhlich wie sie ihr ganzes Leben war hat sie diese Welt gegen 11h verlassen. Unglaublich!! Wir sind untröstlich!!
Dies ist die Geschichte von Fräulein Mila, der liebsten, schönsten und klügsten Hündin der Welt:
Fräulein Mila wäre fast nicht Fräulein Mila geworden, weil ich schon eine Absage für sie hatte... Aber von Anfang an...
Ich wollte gegen jede Vernunft unbedingt, dass Daris möglichst noch in 2016 einen Kumpel oder eine Kumpeline an die Seite bekommt. Es war ein Traum von mir, noch einmal zwei ganz junge Hunde durchs Leben zu begleiten. Bei Tyla und Aimee waren damals 2 Jahre dazwischen und das war schon schön, jetzt sollte nach Möglichkeit nicht viel mehr als ein Jahr zwischen den Wauzis liegen und somit war ich in 2016 ständig auf der Suche nach einem Züchter, der einen passenden Wauz für uns haben könnte. Wie immer war es ein sehr schwieriges Unterfangen und die in Frage kommenden Züchter waren rar. Leider ist mir irgendwie die Belegung von Carmin von der Luneplate entgangen, und somit war ich mit meinem Anruf beim Züchter leider schon die 9. Interessentin. Da ich zu der Zeit schon beschlossen hatte, dass es eine Hündin werden soll, weil ich Raya zwei Rüden in Saft und Kraft nicht zumuten wollte, war ich für eine Hündin die 6. Anwärterin. Im Grunde war mir klar, das kann eigentlich gar nichts werden. Wie ich es schon befürchtet hatte kam dann Ende Juni auch der Anruf, dass es ein Wurf mit 8 Welpen 4/4 ist, und dass ich somit keinen Welpen bekommen kann. Tja, da war ich natürlich erst mal bissi traurig, aber so ist es halt. Das Blatt wendete sich dann mit einem Anruf vom Züchter Mitte Juli, es seien viele Leute abgesprungen und ich könne doch eine Hündin bekommen. Ich konnte es kaum glauben, dass ich nun sogar zwischen zwei Mädels aussuchen konnte. Was für ein Glück!!
Ich hab mich dann also ganz fix auf den Weg gemacht und da waren sie die beiden süßen Wauzis, friedlich am schlummern, eine hübscher als die andere... Wie soll man sich da entscheiden?? Ich hab dann gewartet bis alle aufgewacht sind und hab geschaut wie sie sich miteinander beschäftigt haben und hab sie auf dem Arm getragen und hab wieder geschaut... Warum Mila nun Mila geworden ist kann ich nicht genau sagen. Beide waren zuckersüß aber irgendwie wusste ich, SIE gehört zu uns und SIE soll ganz bald auf Schritt und Tritt mit uns durchs Leben gehen. So wie ich es immer mache, habe ich auch Mila einmal die Woche besucht. Auch ihr Umzug zu uns war wie erwartet völlig unkompliziert. Während der Autofahrt hat sie sich gaaaaanz eng an mich gedrückt und hat es einfach über sich ergehen lassen, und hier Zuhause angekommen war die Freude groß, dass Daris und Raya auf sie gewartet haben. Alle waren super entspannt und ausgelassen und es war ein super toller Tag der 21.08.2016 als das kleine Fräulein hier Einzug gehalten hat.
Ich hatte dann zwei Wochen Urlaub und hab es in vollen Zügen genossen, sooooo viel Lebensfreude im Haus zu haben. Daris und Mila sind seit dem ersten Tag unzertrennlich. Der Bub ist soooo vorsichtig mit ihr und die beiden spielen und kuscheln ganz viel. Das ist so richtig was fürs Herz!!
Die ersten Monate zeigt Mila sich völlig unkompliziert. Sie ist sehr sehr schnell sauber im Haus, ist super an der Leine gelaufen, ist mega kuschelig und überhaupt ist sie das süßeste Bernermädchen auf der großen weiten Welt!!
Mit ca. 5 Monaten fängt sie ein wenig an zu fremdeln, bellt an der Leine wenn uns Menschen entgegenkommen und ist dann auch sehr unruhig und geht nach vorne. Ende des Jahres hatten wir 3 Wochen frei und die Zeit habe ich genutzt und war gaaaanz viel mit ihr unterwegs. Ich denke wir sind auf einem guten Weg und kriegen das noch wieder gedreht. Sie wirkt zunehmend wieder entspannter bei Begegnungen und freut sich auch wieder über nette Leute die uns unterwegs begegnen.
Jetzt ist die süße Motte schon fast eine kleine Lady. Sie hat unkompliziert umgezahnt und sie hat ein super schönes Fell bekommen. Sie ist recht klein, aber dafür kompakt, mit kleinen süßen Stampferbeinchen und einem herrlich frechen Gesichtsausdruck.
Wir freuen uns sehr auf das Jahr 2017 mit unserem Fräulein Mila und sind ganz gespannt, wie sie sich weiterentwickeln wird.
Stand 10.01.2017
Nun haben wir schon Juli 2018, und aus dem kleinen Welpenknäul ist eine kleine Lady geworden.
Das süße Fräuleinchen hat sich ganz wunderbar gemausert. Sie ist eine sehr kleine, leichte Bernerin geblieben, aber im Geiste ist sie eine ganz Große geworden. Sie ist eine super kuschelige, oberlustige Motte, die sehr viel Energie hat. Sie mag super gerne laufen, und ich habe Ende 2017 mit ihr angefangen zu trailen, was ihr sehr viel Spaß macht. Sie ist tatsächlich mit sehr viel Eifer dabei und kann toll suchen.
Sehr froh bin ich, dass sie ihre Umweltunsicherheit weitgehend wieder überwunden hat. Sie hat ja doch arg gefremdelt und war auch sonst unterwegs nicht besonders sicher. Dies hat sich jetzt verwachsen sozusagen. Ich war sehr viel mit ihr alleine unterwegs und somit musste sie sich mit allem auseinandersetzen und konnte sich nicht hinter den anderen verstecken. Auch das Trailtraining hat ihr sicherlich geholfen, ebenso wie die vielen Menschen, die hier ein- und ausgehen wegen der Pensionshunde etc. In 2017 ist sie in der Regel doch weit auf Abstand geblieben und wollte überhaupt keinen Kontakt, jetzt in 2018 ist sie schön "aufgetaut" und geht wieder offen und frei auf die meisten Menschen zu, was mich sehr freut, da es doch zeigt, dass sie nun keinen Stress mehr mit diesen Begegnungen hat.
Mit Raya ist sie ein tolles Team. Mein Mann ist ganz oft mit den beiden Mädels zusammen unterwegs. Das passt super! Und mit Daris ist sie mega eng. Wenn man die beiden eng aneinander gekuschelt im Garten oder auf dem Sofa liegen sieht, da geht einem wirklich das Herz auf. Da haben sich zwei gefunden, die definitiv zusammen gehören. Aber auch alle Gasthunde werden offen und lieb von ihr aufgenommen. Das ist für mich immer wieder sehr faszinierend wie cool unsere Hunde mit dem "reinundraus" hier bei uns umgehen. Da bin ich wirklich sehr stolz drauf, dass sie mich bei meiner Arbeit so sehr unterstützen, als wüssten sie, dass es wichtig für mich ist.
Die kleine Mila ist hier unser Sonnenscheinchen und sie macht uns super viel Spaß. Sie ist spritzig und kuschelig, gerade so wie die Situation es hergibt. Sie hört gut und ist eng an uns dran, und ich kann nicht umhin immer öfter an Aimee zu denken wenn ich Mila beobachte. Diese beiden Mädels haben sooooo viel gemeinsam, dass es fast weh tut. Ist schon komisch was uns das Leben so beschert. Hier ist auf jeden Fall ganz viel genießen angesagt. Ich genieße es sie an meiner Seite zu haben, sie beobachten zu können, sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Daris und Mila empfinde ich wirklich aus tiefstem Herzen als Geschenk!
Ich bin sehr gespannt wie sie sich weiterentwickelt und was für Überraschungen sie für uns auf Lager hat.
Stand 07.07.2018
Puh nun haben wir schon Juni 2024 und ich weiß gar nicht so recht wie ich es schaffen soll die fehlende 6 Jahre von Mila hier aufzuholen *seufz.
All die Jahre ist sie hier das Fräulein Sonnenschein. Sie ist so was von bezaubernd mit ihrem kleinen Puppengesichtchen. Wenn wir mit mehreren Hunden unterwegs sind, egal in welcher Konstellation, dann denken Fremde immer, dass sie die Jüngste im Bunde ist, dabei ist sie ja nun mittlerweile mit Abstand die Älteste *lach. Sie ist immer fröhlich und gut gelaunt und man kann mit ihr super viel Spaß haben. Sie ist sehr kuschelig und anhänglich und jetzt ohne Raya auch in jeder Lebenslage völlig unkompliziert. Sie hat den Einzug von Alani und Cleo total easy mitgemacht. Selbst als Daris uns letztes Jahr verlassen hat, hat sie sich nicht wirklich verändert, obwohl die beiden sooooo eng waren.
Seit Raya nicht mehr bei uns ist bin ich fast nur noch mit allen 3 Hunden gemeinsam unterwegs. Mila liebt das. Sie blüht gerade förmlich total auf und ist wie im zweiten Frühling. Sie möchte am liebsten immer zwischen Alani und Cleo laufen. Das ist so was von süß. Wir sind wieder viel öfter auch in Gegenden unterwegs wo wir nicht täglich laufen. Das ist genau nach ihrer (unser aller) Mütze. Wir alle genießen das gerade sehr, dass (fast) alles sehr unkompliziert ist.
Leider war das ja nicht immer so... Als Mila jung war hat sie sich sehr von der Unruhe von Raya mitziehen lassen. Bei Außenreizen hat sie sich direkt bei Raya "eingeklinkt" wenn diese Krawall geschlagen hat. Das war echt super unschön. Da wir nicht wollten, dass sich das bei Mila etabliert sind wir dann ja nur noch getrennt gelaufen. In Rayas Geschichte könnt ihr darüber viel mehr lesen. Ich mag die Problematik hier nicht noch einmal aufgreifen.
In 2021 hab ich sie das erste Mal wieder mit in den Urlaub genommen und das war toll! Nachdem es in 2018 mit uns allen so völlig unterirdisch chaotisch war, haben wir ein paar Jahre keine Urlaubsfahrten mehr unternommen. 2021 war dann die Gelegenheit... Ich bin im Herbst mit Mila und meinem Papa in den Teutoburger Wald gefahren. Ein paar Tage Seele baumeln lassen. Das war richtig schön und Mila hat das ganz toll gemacht. Ich war mir nicht sicher, ob sie das gut findet ohne die anderen Hunde und dann mit uns im Hotel... Tja, also gut fand sie das definitiv. Sie war puppenlustig mit uns den ganzen Tag unterwegs. Das war toll! Sie war sehr ausgelassen und hat die Zeit mit uns sehr genossen glaube ich. Leider war es uns nicht vergönnt das zu wiederholen, da mein Papa uns im Frühjahr 2022 verlassen hat :-( . Im Oktober 2022 bin ich dann mit Daris und Mila an die Ostsee gefahren. Was bin ich froh, dass ich das gemacht habe. Eigentlich war geplant, dass mein Papa mitkommt. Da es nun alles völlig anders gekommen ist war mir gar nicht danach "alleine", also nur mit Hund(en) zu fahren. Ich habe mich aber trotzdem aufgerafft und das war auch absolut gut und richtig so. Daris und Mila haben das ganz toll gemacht. Wir hatten eine schöne Ferienwohnung und ganz tolles Wetter. Es waren richtig schöne Tage. Wir wollten das unbedingt ganz bald wiederholen, aber dazu ist es dann leider nicht mehr gekommen. Was wir damals noch nicht wussten ist, dass es die letzte Tour mit Daris sein wird. Kurz danach habe ich leider bei ihm ein Osteosarkom entdeckt und es war klar, Mila und er und wir alle haben nicht mehr viel Zeit mit ihm. Soooo traurig!! Aber diese schönen gemeinsamen Tage, die konnte uns nun keiner mehr nehmen!
Als uns ihr Freund Daris dann Anfang 2023 verlassen hat, da hat sie mir soooo sehr leid getan. Die beiden waren so besonders eng und liebevoll miteinander und sie hat ja ihr ganzes Leben bis dahin mit ihm verbracht. Wie schlimm muss das für sie gewesen sein? Man mag gar nicht darüber nachdenken... Und trotzdem hat sie sich gefreut über alles. Über Aufmerksamkeit, über Spaziergänge, über ihr tägliches Futter, einfach über alles. Sie ist einfach eine Frohnatur und ein absolutes Sonnenscheinchen!
2023 war wirklich ein Hunde-Jahr was man kaum in Worte fassen kann. Der absolut unendlich traurige Verlust von Daris... Eine Raya-Omi mit 13 Jahren, die natürlich viele viele Baustellen hat und wo das Zusammenleben mit ihr immer komplizierter wird... Eine Alani, superjung, die toll und sehr besonders ist, aber die sich auch ausprobiert und eine echte Herausforderung für mich ist... Eine Mini-Cleo, frisch "geschlüpft", die trotz allem natürlich einen guten Start ins Leben bekommen soll... Und meine kleine süße immer fröhliche Mila mittendrin... Ziemlich abgefahren!
Da Mila von Läufigkeit zu Läufigkeit immer auffälliger wurde habe ich sie im Herbst 2023 kastrieren lassen. Das war eine gute Entscheidung! Seit dem ist sie viel mehr in der Ruhe und hat endlich den hormonellen Stress nicht mehr.
Als uns Anfang 2024 Raya verlassen hat konnte ich wieder nicht feststellen, dass Mila das irgendwie getriggert hat. Sie hat es wie bei Daris einfach hingenommen und lebt ihr fröhliches Milaleben weiter wie immer. Gut so! Gerne würde ich mir davon eine Scheibe abschneiden. Ich selber bin da ja völlig anders gestrickt und würde mir oft ein wenig von ihrer Ausgelassenheit und ihrem Gleichmut wünschen. Wie viel leichter muss es mit so einer Lebenseinstellung sein?!
Tja und nun, wo Mila "nur" noch mit Alani und Cleo bei uns lebt geht die Post hier richtig ab. Wir haben in den letzten Monaten viel miteinander gearbeitet. Langsam wirds was. Sie muss hier Zuhause nicht mehr bei jedem Geräusch anschlagen, ich kann total toll mit den 3 Mädels zusammen laufen. Egal wen oder was wir treffen, alle bleiben ruhig an meiner Seite. Wir machen ganz viele Ausflüge und haben total viel Spaß zusammen wenn wir unterwegs sind. Zzt. haben wir nur noch eine Baustelle.... Leise und sinnig aus dem Auto aussteigen. Da drehen die 3 leider noch ziemlich hoch. Erst recht wenn wir irgendwo hinfahren wo sie die Menschen und Hunde gut kennen und sich somit auch noch doll freuen. Da haben wir noch bissi was zu tun, aber auch das werden wir hinbekommen. Ansonsten haben wir gerade eine richtig tolle Zeit zusammen.
Ganz bald möchte ich mit Mila und Cleo mal eine Tour mit dem Van machen. Das wird bestimmt auch super lustig. Ich bin gerade dabei ihn so herzurichten, dass ich auch mit 2 Hunden gut darin schlafen kann. Bin ganz gespannt wie sie das wohl findet.
Außerdem wird ganz bald wieder ein Rüde bei uns einziehen. Auch da bin ich mega gespannt wie sie das finden wird. Natürlich ist es nun völlig anders als mit Daris. Jetzt ist sie "die Große" und er der kleine Pups, und natürlich wird er auch völlig anders sein. Aber wer weiß, vielleicht findet sie es trotzdem genauso schön wie ich, wenn wieder ein Rüde im Haus ist.
Was auch immer hier alles passiert... Ich wünche mir von Herzen, dass die kleine Mila - immerhin wird sie in 3 Wochen schon 8 Jahre alt - noch ganz lange gesund und fit bleibt, damit wir noch einiges wieder aufholen können, worauf wir die letzten Jahre verzichtet hatten. Und natürlich auch, dass sie immer weiter so fröhlich und gut gelaunt bleibt.
Stand 04.06.2024
Fröhlich und gut gelaunt wird Mila vermutlich wirklich bis zu ihrem letzten Tag bleiben, das ist einfach ihre Mentalität, aber noch ganz lange gesund und fit, das ist uns leider nicht gegönnt. Der letzte Eintrag hier in ihrer Geschichte ist gerade 3 Monate her und schon steht unsere Welt wieder einmal auf dem Kopf.
Um den 20. Juli rum habe ich eine Beule an/in ihrer Schnute entdeckt. Sie hat vor mir gesessen und hochgeschaut und da war sie auf einmal. Direkt schon ziemlich dick. Als ich dann in ihre Schnute geguckt habe bin ich fast hintenüber geschlagen. Da sitzt direkt auf dem Zahnfleisch vom Fangzahn ein Pistaziengroßer Tumor. Der muss so was von rasend schnell gewachsen sein... Als ich mir den genau angesehen habe wusste ich sofort, dass das was Bösartiges ist, ziemlich sicher ein Melanom. Meine Tierärztin ist erst von Epuliden ausgegangen, so lange bis sie das Teil am 08.08. entfernt hatte, da war dann natürlich klar womit wir es zu tun haben. Wir haben dann noch das Pathoergebnis abgewartet, aber es war dann auch eindeutig und leider hatte ich mal wieder recht. Was würde ich mir doch wünschen in solchen Dingen einfach mal falsch zu liegen, aber nein...
Tja, da es sich hier nun um einen hoch aggressiveren Tumor handelt hatten wir uns erst darauf geeinigt, dass wir nichts größeres mehr unternehmen werden, ausser palliativ unterstützen. Die gängige Prognose liegt bei 4 Wochen bis 3 Monate nach Pathoergebnis. Wie ich nun mal bin war das auch erst für mich absolut der richtige Weg. Chemo und/oder Bestrahlung wollte ich nicht, den halben Kiefer entfernen lassen schon zweimal nicht. Das geht vielleicht bei einem jungen Hund, der mental stabil und eher robust ist, aber nicht bei einer 8jährigen Bernerin, die vom Gemüt her ein kleines empfindsames Sensibelchen ist. So eine Aktion für Mila ist absolut keine Option, ganz davon abgesehen das fraglich ist was es ihr überhaupt bringt.
Trotzdem hab ich mich ans Internet gesetzt und geschaut was es noch für Optionen gibt. Sie ist noch so voller Leben und so spritzig und alles andere als ein alter Hund und Kiefer und Lunge waren noch frei von Metastasen. So ganz kampflos wollte ich mich entsprechend dann doch nicht geschlagen geben. Ich habe zwei wirklich vielversprechende Sachen gefunden (beides unbezahlte Werbung!): Die dendritische Zelltherapie von Petbiocell und eine Mistelbehandlung von Iscador. Beides klingt wirklich sehr gut. Wir (also meine Tierärztin und ich) haben uns dann mit den beiden Firmen beschäftigt, haben viel telefoniert und haben so viele Infos wie möglich zusammengetragen. Entschieden haben wir uns dann für die Misteltherapie. Das würde ich auch jederzeit wieder so entscheiden.
Leider habe ich aber Ende August ein Rezidiv entdeckt und da haben wir - hinterher ist man immer schlauer - leider falsch entschieden. Wir haben gedacht, das nehmen wir (am 30.08.) noch weg, dann ist sie erst einmal ganz tumorfrei, und dann starten wir mit der Misteltherapie und diese arbeitet dann dagegen an, so dass im besten Fall vorerst keine weiteren Rezidive entstehen. Tja da haben wir uns aber leider vertan. Als Mila in Narkose genau unter die Lupe genommen werden konnte war es absolut erschreckend was sich da in den 3 Wochen zugebildet hatte. Meine Tierärztin musste einen großen Teil vom Zahnfach aufmachen, weil dort überall Tumorgewebe war und sie natürlich so viel wie möglich entfernen wollte. Die Naht hat dann leider an einer Stelle nicht gehalten. Schon abends war ein kleines Loch zu sehen was stetig größer wurde. Das konnte so nicht bleiben, somit haben wir am 02.09. noch einmal operiert.
3 Narkosen in so kurzer Zeit. Das ist nicht so ganz spurlos an Mila vorbeigegangen und genützt hat es uns gefühlt nur so semi etwas. 3 Tage später war wieder ein kleines Loch da. Zum Glück nicht ganz so groß wie das erste, und dieses Mal kann man auch deutlich sehen, dass die Naht an sich hält, aber das ist natürlich der Supergau. Im Vorfeld hatten wir eigentlich gesagt, dass wir den Fangzahn rausnehmen (was eine mega OP wäre, weil der Zahn völlig gesund ist und bombenfest sitzt), wenn es wieder nicht hält. Da haben wir uns aber gestern (06.09.) nun gegen entschieden. Wir fürchten, dass wir es mit weiteren OPs immer schlimmer machen werden. Man kann jetzt schon wieder neue "Bubbel" auf der Oberfläche sehen. Dies sind ganz sicher neue Rezidive. Der komplette rechte Oberkiefer wird bereits vom Tumor infiltriert sein und somit werden wir, egal was wir machen, keinen vernünftigen Wundverschluß mehr hinbekommen.
So traurig wie es ist, wir haben uns dann gemeinsam dazu entschieden, dass wir nur noch palliativ unterstützen so gut wie es eben geht. Dieser Moment wo man ganz bewusst beschließt, dass man "aufgibt" und alles weitere einfach geschehen lässt, also alles aus der Hand gibt, der ist immer wieder ganz ganz schlimm. Man fühlt sich ohnmächtig und leer und man ist unendlich traurig. Man kann es noch so oft mit seinen Tieren durchmachen, es hilft einem nicht.
Tja nun ist Mila aber ja nun mal noch da, und sie versteht natürlich überhaupt nicht wieso wir hier Trübsal blasen, also reißen wir uns alle so gut es irgendwie geht zusammen. Sie ist immer noch puppenlustig und fröhlich und ein kleiner Springinsfeld. Sie möchte mit uns laufen und was erleben und genau das machen wir auch so lange wie es irgendwie geht. Ich hatte geplant mit ihr am 21.09. noch ein Wochenende im Van zu verbringen. Ich wünsche mir von Herzen, dass wir beide das noch machen können. Für sie ist es einfach nur ein großes Abenteuer, an dem sie sicherlich viel Spaß haben wird. Für mich wäre es etwas fürs Herz für immer. Schaun wir mal...
Stand 07.09.2024
Heute starte ich hier wohl das letzte Kapitel von Milas Geschichte.
Auch wenn es anders als im letzten Kapitel angenommen gekommen ist, ist es jetzt sehr sicher, dass ihre Uhr gerade ganz laut tickt. Der Tumor breitet sich nun erschreckend schnell aus, und das befallene Gewebe nervt sie und es bleibt alles mögliche drin "hängen" was so in ihre Schnute wandert. Nun sind wir wirklich an einem Punkt, den keiner mit seinem Tier erleben und durchmachen möchte.
Wir hatten bis hierher noch eine wirklich gute Zeit zusammen. Wir haben unsere Van-Tour gemacht, die wirklich schön war. Wir waren im Oktober alle zusammen noch ein paar Tage an der Ostsee, was ihr und uns auch ganz viel Spaß gemacht hat. Wir haben sie sogar Ende November doch noch einmal operiert. Eigentlich hatten wir ja beschlossen wir machen nix mehr, aber es ging ihr noch so mega gut, und das neue Rezidiv konnte sehr einfach entfernt werden, da haben wir es gewagt und es ist alles gut verlaufen. Es war definitiv die richtige Entscheidung. Wir haben noch unseren Urlaubsdezember zusammen verlebt, ebenso wie Weihnachten und den Jahreswechsel. Man muss da wirklich dankbar für sein, dass uns noch so viel gemeinsame, richtig gute, Zeit geschenkt wurde. Seit Juli 2024 hat sie nun mit diesem k.a.c.k Tumor zu tun. Unglaublich!! Sooooo lange schon hält sie standhaft dagegen an. Das ist sehr sehr ungewöhnlich. Wir gehen nun im März in den 9. Monat und wir sind sehr glücklich über die geschenkte Zeit mit ihr.
Tja und das was nun auf uns zukommt, das möchte man definitiv für sein Tierchen und auch für sich selber nicht haben. Es war für mich bei Daris ein absoluter Schock als er völlig überraschend von einem auf den anderen Tag gegangen ist. Für ihn war es aber gut so. Keinen Tag Schmerzen, keinen Tag irgendwelche Einschränkungen, keine Veränderungen in seinem Leben. Bei Mila kommt es leider etwas anders. Auch wenn sie noch frisst wird es sich ganz sicher nicht gut anfühlen in ihrer Schnute. Die anderen Hunde wollen ständig an ihr schnüffeln und lecken, was sie bestimmt nervt (natürlich brechen wir das ab wenn wir es mitbekommen, aber wir stehen halt auch nicht immer daneben). Man sieht, dass sie unbedingt noch mithalten möchte, aber wie viel Kraft kostet es sie wohl? Wir gehen zZt. wieder sehr oft mit 2x2 Hunden, damit der Gruppenzwang reduziert ist für sie. Dabei liebt sie es so sehr in der Gruppe zu laufen. Dauernd muss ich mit ihr zum Tierarzt. Ja, alle sind dort mit ihr total lieb, aber sie hat dort trotzdem mega Stress. Ich mag sie im Gesicht nicht mehr so richtig anfassen, und ich möchte nicht mehr, dass sie mich tunnelt, weil sie dann immer ihre Schnute gegen meine Beine "donnert", was definitiv nicht gut sein kann. Das heißt mein Verhalten ihr gegenüber verändert sich. Ihr rechtes Auge tränt extrem doll, und ich muss ihr dort das Fell immer reinigen was sie echt blöd findet. Meine Sorge, dass ich auf irgendeine Veränderung zu spät reagiere wird sie auch spüren. Sie bekommt natürlich schon länger Schmerzmedis, aber ob die wirklich reichen? So wie es optisch aussieht kann ich das kaum glauben, so wie sie sich benimmt passt alles. Keiner kann mir diese Frage wirklich beantworten, das nagt an mir. Ich habe sie immer mit Argusaugen im Blick. Sehr unentspannt für uns beide. Ich hatte es mir für sie definitiv auf den letzten Metern anders gewünscht. Es hilft nix, wir müssen da nun zusammen durch.
ABER sie ist immer noch gut drauf, frisst noch ohne zögern (natürlich auch nach wie vor alles mögliche was eigentlich nicht essbar ist) aber eben auch ihr Futter, läuft noch mit uns die Runden mit und ist nach wie vor das Fräulein Sonnenschein. Wirklich absolut erstaunlich wie sie das so gebacken bekommt. Sie kann mit der Situation definitiv besser umgehen als ich. Ich merke, wie ich mich langsam ein wenig distanziere, damit ich es aushalten kann und um mich davor zu schützen, dass es mich wieder so mega doll trifft. Da haben unsere Tiere es besser. Sie bleiben im hier und jetzt, und Gedanken an die Zukunft kennen sie nicht. Für mich fühlt es sich gerade ein wenig an wie "wir warten auf das Unvermeidbare". Viele viele Monate konnte ich all diese trüben Gedanken gut wegdrücken und die Zeit mit ihr wirklich noch genießen. Jetzt gerade gelingt es mir leider nicht. Die Sorgen um sie, und dass ich vielleicht zu spät auf eine Veränderung reagieren könnte, ist einfach zu groß geworden.
Ich hoffe und wünsche mir für sie von Herzen, dass wir nichts übersehen, und dass sie sich ihre Fröhlichkeit und Unbeschwertheit bis zum letzten Atemzug bewahrt. Genau das hat Mila immer ausgemacht. Obwohl sie fast ihr ganzes Leben lang intakt war, ist sie im Grunde immer wie ein Riesenwelpe lustig und fröhlich durch die Gegend gehopst. So soll es bitte auch nun bleiben! Und ich wünsche mir für mich, dass ich genau das im Fokus behalte und sie weiter als die fröhliche Mila sehe und nicht als Mila mit dem entstellten Gesicht weil ein Tumor darin "wohnt".
Wir könnten hier ein paar gute Gedanken und gedrückte Daumen von euch gebrauchen, dass wir alle es schaffen den Weg mit der bezaubernden Mila Mausi gemeinsam mit Würde und Zuversicht und frohen Mutes zuende zu gehen.
Stand 28.02.2025
Also, die Geschichte von Mila ist wirklich absolut unglaublich!! Gerade hatte ich mich wieder gefangen und konnte die Zeit mit Mila wieder ein Stück weit genießen ohne stündig auf eine schlimme Veränderung zu warten, da ist dann doch wieder alles anders. Zack so fix geht das. Emotional ist es eine absolute Achterbahnfahrt. Zeitweise wirklich schwierig auszuhalten, aber so ist das Leben. Immer für eine Überraschung gut *seufz.
Wir haben heute zusammen mit unserer Lieblingstierärztin entschieden, dass wir Mila noch ein weiteres Mal operieren werden. Sie ist noch so wahnsinnig gut drauf. Wenn man den Tumor nicht sehen würde, würde man niemals glauben, dass sie überhaupt mit diesem Thema zu tun hat. Sie ist lustig wie immer. Einzig ihr Äußeres hat sich eben doll verändert. Und weil das so ist können wir nicht einfach zugucken wie es wächst und wächst und sie immer mehr nervt.
Tja wer hätte das gedacht, aber ich glaube ihre Geschichte bekommt doch noch das eine oder andere Kapitel dazu, was mich natürlich sehr sehr freut :-) .
Ihr OP Termin wird vermutlich der 12.5. sein. Bitte drückt weiter für uns die Daumen, dass alles gut läuft, und dass es ihr wirklich etwas bringt. Bissl mulmig ist mir natürlich schon bei dem Gedanken sie schon wieder in Narkose zu legen...
Stand 29.04.2025
Und schon ist wieder alles anders... Wir werden Mila doch nicht am Montag operieren. Letztes Wochenende habe ich einen weiteren Knubbel gefunden, der sich ganz seltsam angefühlt hat. Was ich gefunden habe ist ein stark veränderter Lymphknoten, und der fühlt sich so seltsam an, weil es da nun reingestreut hat. So traurig wie das ist und so gerne ich die Zeit mit ihr bis ins unendliche verlängern möchte... Mir war von Anfang an nicht ganz wohl bei dem Gedanken sie nochmal operieren zu lassen, von daher bin ich froh, dass mir die Entscheidung jetzt im Grunde abgenommen wurde, und dass auch keine Zweifel mehr bleiben, ob es nun richtig entschieden ist oder nicht. Also heißt es nun wieder mal weitermachen und versuchen es noch nicht so dicht an sich rankommen zu lassen, damit wir die letzten Tage/Wochen noch möglichst viel Freude miteinander haben und so unbeschwert wie möglich die gemeinsame Zeit verbringen können.
Stand 08.05.2025
Heute, am 19.06.2025, war er nun da... Der Tag vor dem ich mich fast ein Jahr lang gefürchtet habe...
Die letzten 4 Wochen waren extrem anstrengend. Der Tumor hat dermaßen in ihr gewütet... Die Luft wurde immer weniger, weil er sich auf die Nase ausgebreitet hatte und das Risiko, dass es einen Durchbruch gibt wurde natürlich auch immer größer.
Diese extreme Ambivalenz zwischen ihrem Äußeren und ihrem Verhalten war einfach unglaublich und manchmal auch kaum auszuhalten.
Wie von mir schon vor vielen Monaten vermutet war die kleine Mausi bis zum Schluß immer fröhlich und gut gelaunt, ist durch die Gegend gesprungen wie ein junges Reh, hat es sehr genossen wenn ihre Hundefreunde um sie rum waren etc. Sie war eine so unglaubliche Frohnatur... absolut bewundernswert!
Die kleine Mila Mausi ist heute Vormittag hier Zuhause, begleitet durch uns und unsere liebe Tierärztin über die Regenbogenbrücke gegangen. All unsere Liebe haben wir ihr mit auf den Weg gegeben. Wir sind absolut untröstlich, aber wir sind auch sehr dankbar, dass wir es geschafft haben den richtigen Moment zu finden. Den Moment bevor etwas wirklich Schlimmes passiert, aber auch den Moment um mit der Entscheidung weiterleben zu können. Es ist und bleibt immer wieder eine riesen Herausforderung, aber es ist eben auch der Dank für die vielen schönen gemeinsamen Jahre, wo sie uns treu, immer fröhlich und gut gelaunt begleitet hat.
Meine Süße, du warst in allem besonders... besonders klein, besonders süß, mit besonders viel Fell, besonders albern, besonders laut, besonders brav und kooperativ, besonders gut gelaunt IMMER, mit einem ganz besonderem Gemüt und einem ganz besonders bezauberndem Puppengesichtchen...
Ich wünsche dir von Herzen eine gute Reise. Ich hoffe sehr, dass Daris wusste das du kommst, und dass er schon auf dich gewartet hat. Wir werden dich unendlich vermissen, und du wirst immer in unseren Herzen sein! Irgendwann sehen wir uns alle wieder, ich glaube ganz fest daran. Mach et joot kleine Maus.