Daris vom Borgfelder Deich, 20.09.2015 - 11.02.2023, 4er Wurf  aus Bremen, SSV 

Besonderheiten:

Daris ist ein sehr offener Wauz, der sich über alles und jeden freut, er kuschelt total gerne, kann aber auch richtig doll aufdrehen wenn wir spielen, er hat von Anfang an angezeigt wenn er raus muss, er hat einen sehr stark ausgeprägten Kaubedarf, er war vom 1. Tag an bei uns Zuhause, er hatte als Welpe/Junghund gaaaanz oft Schluckauf, er hat super schönes Fell, er sieht sooooo süß aus, er hat einen riesigen Bollerkopp bekommen, er möchte seine Familie beschützen ist aber immer cool dabei, er fährt gerne Auto, mag total gerne im Wasser planschen, liebt es mit mir durch den Wald zu marschieren, trägt sehr ausdauernd sein Bringsel UND er ist IMMER an meiner Seite :-) . Daris in einem Satz: Er ist ein megasüßer Sonnenschein, den man liebhaben MUSS :-) !

  • 17.08.2015, Kennenlernbesuch bei den Züchtern von Daris. 

  • 20.09.2015, Daris erblickt das Licht der Welt. Die Geburt war leider sehr schwierig. 

  • 30.09.2015, 1. Besuch der Welpen. Sie sind sooooo süß!!

  • 05.10.2015, 2. Besuch (2. Woche). Die Welpen sind schon recht groß und man kann merken, dass Seh- und Hörvermögen zunimmt.

  • 12.10.2015, 3. Besuch (3. Woche). Jetzt hören sie schon gut und schauen uns ganz bewusst an.

  • 19.10.2015, 4. Besuch (4. Woche). Diese Woche sind die Welpen sehr quängelig. Sie können schon alles, aber eben noch nicht richtig und wissen nix mit sich anzufangen.

  • 26.10.2015, 5. Besuch (5. Woche). Die Welpen erkennen mich.

  • 02.11.2015, 6. Besuch (6. Woche). Die Bande ist richtig gut drauf, Daris ist zuckersüß!!

  • 09.11.2015, 7. Besuch (7. Woche). Die Racker haben sich ganz toll entwickelt, sie sind mega flauschig und sehr entspannt.

  • 12.11.2015, 1. Impfung und Chip setzen, Daris hat einen kleinen Nabelbruch, sonst ist alles prima.

  • 15.11.2015, Wurfabnahme

  • 18.11.2015, Der große Tag ist endlich da, wir holen Daris ab :-) ! Die Autofahrt war o.k., Autobahn war ihm bissl gruselig, ansonsten war er sehr entspannt. Er ist hier bei uns reinmarschiert und war da. Er war überhaupt nicht fremd oder schüchtern.
    8,5 Wochen/10 kg

  • 10 Wochen/11 kg

  • 07.12.2015, Daris ist unglaublich entspannt bei allem. Er bleibt schon ein Stündchen alleine, freut sich sehr wenn wir Besuch haben, mag Raya total gerne, mag aber auch andere Hunde. Er geht schon recht gut an der Leine und ist sehr unerschrocken. Auch ein LKW direkt neben ihm macht ihm nix.
    12 Wochen/13,5 kg

  • 16.12.2015, Heute hat der kleine Wauz seine zweite Impfung bekommen. Sooo tapfer war er :-) ! Auf der TA-Waage hatte er 13,6 kg, der kleine Nabelbruch ist immer noch o.k. so und muss nicht behandelt werden, sein linkes Ohr ist voller Schmodder, da gibt es jetzt paar Tage Reiniger rein und dann wird das schon werden.
    14 Wochen/18 kg

  • 06.01.2016, Daris hat seine ersten zwei Zähne verloren. Leider haben wir sie nicht gefunden.
    18 Wochen/24,3 kg

  • 25.01.2015, Wir sind der Stiko gefolgt und somit hat Daris heute noch eine dritte Impfung bekommen. Allerdings nur SP. Somit können wir nun dem "Ostdruck" stand halten :-) . Sein Zahnwechsel geht ganz sinnig und problemlos von statten.

  • 06.03.2016, Leider lahmt Daris seit einiger Zeit immer mal wieder vorne links, da er auch generell ein "unrundes" Gangbild hat werden wir mit ihm zu einer Spezialistin fahren und ihn checken lassen. Ansonsten ist er hier der Oberhit!! Alle Milchzähne haben sich vom Acker gemacht, das restliche Welpenfell verschwindet nach und nach und er wächst und wächst...
    26 Wochen/33 kg

  • 17.03.2016, Wir waren mit Daris zum röntgen. Leider ist das Ergebnis nicht so schön. Die Ellen sind nicht so dolle und die Hüfte geht so. Außerdem sieht es so aus als wenn der L7 "gekippt" ist.

  • 04.04.2016, Heute war ich das erste mal mit Daris bei einer Osteopathin. Am Anfang war ihm die Behandlung bissi unangenehm, aber mit der Zeit fand er es ganz lustig, dass wir so viel an ihm rumgetüddelt haben. Wir hoffen, dass wir ihn durch die Behandlung schön stabilisieren können. Jetzt werde ich mit ihm so einige "Hausaufgaben" abarbeiten und dann gucken wir mal wie es sich entwickelt.

  • 18.04.2016, Die Behandlung hat ihm sehr gut getan. Die Lahmheit vorne ist im Grunde verschwunden. Was noch seltsam ist, trotz relativ guter Hüfte auf dem Röntgenbild kommt es vor allem beim Spielen immer wieder dazu, dass er schlagartig lahmt, dann massiere ich die Hüfte und dann geht's schwupps wieder weiter als wäre nie was gewesen. Am 25.4. haben wir den zweiten Termin bei der Osteopathin. Ich hoffe, dass sie eine Erklärung dafür hat und das wir das dauerhaft beheben können.
    Ansonsten ist alles prima mit dem Buben! Er entwickelt sich immer mehr zum Seelenwauz!

  • 20.05.2016, Nun ist der Bub schon 8 Monate und zur Feier des Tages hat er das erste Mal zum Pieseln sein Bein gehoben :-). Die Lahmheiten hinten sind zum Glück seit der zweiten Osteopathiebehandlung Geschichte. Jetzt hoffen wir, dass langfristig auch die linke Elle Ruhe gibt.

  • 13.06.2016, Nun ist Daris auch Tollwut geimpft. Da er sich vermehrt an den Pfoten kaut und leichten Haarausfall um die Augen hat, haben wir ihn bissi im Blick. Könnte eine Allergie sein. Ein Bluttest macht leider lt. Doc keinen großen Sinn bevor er ein Jahr alt ist. 
    42,2 kg

  • 03.07.2016, Nach Futterumstellung kaut er deutlich weniger die Pfoten, das ist super, aber leider musste ich heute (Sonntag!!) mit ihm zum Notdienst, weil er ein dickes Matschauge hat. Ich hab befürchtet, dass er einen Fremdkörper im Auge hat, weil es so schnell so doll geworden ist, aber das hat sich zum Glück nicht bestätigt. Somit salben wir nun ein paar Tage und dann ist bestimmt wieder alles gut.
    43,1 kg

  • 14.07.2016, Heute war ich ausnahmsweise mal wieder mit meinem kleinen "Montagsmodell" (absolut lieb gemeint!!) beim Tierarzt. Er schüttelt sich seit zwei Tagen die Ohren und ich hatte Bedenken, dass sich vielleicht eine Granne in sein Ohr verirrt hat. Dies war zum Glück nicht der Fall, aber Schmodder ist drin ohne Ende, somit müssen wir jetzt wieder einige Tage spülen. Er hasst das wie die Pest, aber nützt ja nix.

  • 22.07.2016, Und schon wieder waren wir beim Doc :-( . Da die Ohren einfach nicht besser geworden sind habe ich sie noch mal kontrollieren lassen. Der Schmodder ist raus, aber fette Hefepilze sind drin, gar nicht gut!! Auch die Augen sind wieder ein wenig angegriffen und die Pfoten kaut er sich auch wieder deutlich mehr. Da hier zurzeit geerntet wird was das Zeug hält ist eine Allergie immer wahrscheinlicher. Nächste Woche gehe ich mit ihm zu einer Spezialistin um das weitere Vorgehen mit ihr zu besprechen. 
    41,5 kg

  • 30.07.2016, Der letzte Besuch mit Daris in der Klinik war super. Die Hefepilze machen sich so ganz laaangsam vom Acker und er war total entspannt und puppenlustig dort und ist den Behandlungstisch rauf- und runtergeturnt, voll süß!! Wir haben nun Fell  und Abklatsch von den Pfoten genommen und wollen mal gucken ob sich daraus etwas ergibt. Falls nicht ziehen wir nächste Woche ein wenig Blut. Die Ohren schüttelt er sich schon so gut wie gar nicht mehr, die Augen sehen auch wieder deutlich besser aus (beides wird noch behandelt) und ich habe ein Shampoo für die Pfoten mitbekommen was den Juckreiz unterdrücken soll, was auch prima funktioniert! Ich bin sehr froh, dass ich mit ihm in die Klinik gefahren bin und vermutlich werde ich mit ihm auch ganz dort bleiben, weil wir beide uns da sehr gut aufgehoben fühlen.
    43 kg

  • 11.08.2016, Und wieder war ich heute zur Kontrolle mit meinem Bub beim Doc. Das entwickelt sich jetzt glaube ich in die richtige Richtung :-). Wir werden jetzt die Medi-Intervalle vergrößern und gucken ob wir den Hefepilz langfristig los sind, oder ob er ohne Medis wiederkommt. Ansonsten hat er zurzeit seinen kompletten Pelz ausgezogen. Das wird spannend wie/ob er sich nun verändert. Ansonsten kaut er weiterhin Fußleiste und Teppich der Strolch, ist aber wenn wir Zuhause sind ein Megaschatz und super artig. Auch unterwegs macht er uns total viel Freude, weil er so lustig und fröhlich ist und super gut hört!
    43,4 kg

  • 20.09.2016, Heute hat der süße Bub Geburtstag. Wir waren wieder mal zum check up mit unserem Bärchen. Die Ohren sind jetzt super gut und die Pfoten werden besser, sind aber noch nicht so wie wir uns das wünschen. Somit werden wir Ende Oktober mal Blut ziehen und gucken ob vielleicht eine Pollenallergie vorliegt. Wenn nicht müssen wir das Futter angehen.
    46,1 kg

  • 20.10.2016, Der liebe Doc ist schon fast ein guter Freund von uns :-) . Heute habe ich wieder mal die Ohren checken lassen, da er seit 3 Tagen wieder den Kopf schüttelt, aber ist zum Glück alles gut. Das Pfoten kauen hat deutlich nachgelassen, was meine Vermutung untermauert, dass es eher eine Pollenallergie ist und Futtermittel nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Wir haben heute Blut gezogen für einen großen Check... Profil über alle wichtigen Werte inkl. Schilddrüse, Titerbestimmung von SHP und Allergieprofil für eine evtl. Desensibilisierung, damit der liebe Bub nächstes Jahr nicht so dolle genervt wird von den blöden Pollen. Bin sehr gespannt was die Werte ergeben. Ergebnis gibt es im Laufe der nächsten Woche.
    46,9 kg

  • November 2016, Die Werte waren nicht so berauschend. Wider erwarten konnte keine Pollenallergie nachgewiesen werden. Was ich davon halten soll weiß ich noch nicht, da werde ich nächstes Jahr zur Saison noch viel mehr drauf achten als dieses Jahr und werde Buch führen wann es für ihn am Schlimmsten ist. Titer sind alle noch o.k., aber SHP sind an der Grenze, somit werde ich dies im Februar nachimpfen lassen. Tja und dann kam's... Alle 3 Nierenwerte waren nicht gut, der Früherkennungswert besonders schlecht. Da geht einem, vor allem wenn man einen Berner hat, dann doch mächtig die Düse. Wir haben dann Urin und Ultraschall nachgezogen und hier war beides absolut ohne Befund. Somit werden wir im Februar zum nachimpfen auch noch einmal Blut ziehen und die Werte kontrollieren. Bis dahin hoffen wir, dass es einfach eine Laune der Natur ist, dass Daris Werte anders als die Norm sind - was ja irgendwie auch zu diesem außergewöhnlichen Buben passen würde :-) .
    47,3 kg

  • 03.02.2017, Heute war ich wieder mal mit meinem lieben Buben beim Doc. Sein Gewicht verändert sich jetzt kaum noch, ich denke er wird immer ein unter 50 kg Berner bleiben. Wir haben Blut abgenommen um die Nierenwerte erneut zu kontrollieren und wir haben SHP nachgeimpft. Seine Pfoten sind nach wie vor leider ziemlich lädiert. Von Anfang Dezember bis Anfang Januar hatte er komplett Ruhe und dann gab es wieder einen Schub wo er sich 2 Wochen schlimm die Pfoten geleckt hat. Seit 2 Wochen ist nun wieder weitgehend Ruhe. Leider finden wir keinen Auslöser für die Schübe, so dass wir weitermachen wie bisher und zusätzlich versuchen durch Fußbäder die Hefepilze so gut es geht in Schacht zu halten. Ansonsten ist er putzmunter und er macht mir unglaublich viel Spaß. Er ist soooo süß und immer gut gelaunt. Wenn ich ihn ansehe, dann bin ich einfach glücklich, dass dieser tolle Wauz bei mir ist!
    47,7 kg

  • 22.02.2017, Wie so oft war ich mit unserem süßen Wauz beim Doc. Das mit seinen Pfoten ist immer ein Auf und Ab und es mutiert leider zur Endlosgeschichte :-( . Um dem Ganzen doch noch mal eine Wendung zu geben haben wir nun beschlossen, dass wir eine 8-Wochen Ausschlussdiät machen. Es gibt jetzt 8 Wochen lang nur Pferdefleisch und Süßkartoffel und ich hoffe sehr, dass in dieser Zeit seine Juckepfoten wirklich mal zur Ruhe kommen ohne neuen Schub. Seine Nierenwerte sind unverändert ein wenig erhöht. Im Mai werden wir noch mal Blut ins Labor schicken. Wir müssen einfach ganz sicher gehen, dass hier nichts anbrennt. Tja und dann hab ich Daris heute einen Kastra-Chip setzen lassen. Ich habe lange überlegt wie ich meine beiden jungen Wauzis gut über die erste Läufigkeit von Mila bringe und dies ist nun dabei rausgekommen. So brauchen wir uns alle keine Sorgen machen, dass was passieren kann, aber es ist eben auch nicht endgültig. Ich möchte sehr gerne, dass Daris intakt bleibt. Er ist soooo ein toller Wauz. Das Risiko, dass er sich durch eine Kastration verändert ist mir viel zu groß. Wie es dann langfristig hier mit dem "Junggemüse" weitergeht, das werde ich entscheiden wenn ich gesehen habe wie sie sich verhalten wenn Mila läufig ist. 

  • 20.03.2017, Es ist fast als hätte ich ein vierwöchentliches Abo beim TA gebucht :-( . Heute war ich zwar nicht mit Daris sondern mit Mila dort, aber für Daris gibt es trotzdem eine Veränderung ab heute. Ab sofort bekommt er für eine Weile Apoquel, damit seine Pfoten sich mal richtig erholen können. Die reine Futterumstellung hat bis heute noch absolut gar nichts gebracht (geht auch nach 4 Wochen nicht lt. Doc) und ich kann es einfach nicht mehr mit ansehen. Er bekommt es für mindestens 4 Wochen, ich wäre eher für noch länger, damit mal alles ganz zur Ruhe kommen kann und dann schleich ich mich da wieder raus und wir gucken dann mal ob es geht. Wenn es denn soweit ist, ist es auch schon wieder Zeit für eine Nierenwertkontrolle. Er ist soooo ein toller Wauz und es tut mir sehr leid, dass er gesundheitlich diese Baustellen hat, aber was sagt eine Bekannte so gerne... Irgendwas ist ja immer. Also Kopf hoch und weitermachen :-) .

  • 06.08.2017, Es ist Zeit für ein Update... Wie geplant war ich im Mai erneut zur Blutkontrolle. Was mich sehr gefreut hat ist, dass die Nierenwerte einen Tick besser geworden sind. Somit gehen wir tatsächlich davon aus, das er Werte außerhalb der Norm hat ohne pathologischen Hintergrund. Apoquel bekommt er nach wie vor. Ich habe 3 Monate konsequent Pferd/Süßkartoffel gefüttert und die Situation hat sich etwas entspannt. Mittlerweile steht fest, dass er auch Pansen und Lachs verträgt und sehr wahrscheinlich auch Ente. Was immer etwas kritisch ist, ist alles was mit Obst und Gemüse zu tun hat. Möhren gehen z. B. absolut gar nicht. Zurzeit sind die Brombeeren reif und die naschen wir täglich, was ihm super viel Spaß macht. Es fallen nun zeitgleich von den Eichen irre viele unreife Eicheln, die die Wauzis offensichtlich super gerne mögen. Tja, sollten nun die Pfoten wieder etwas mehr jucken, wer will dann sagen, woher es tatsächlich kommt? Von den Brombeeren, oder den Eicheln oder von etwas ganz anderem? Ganz sicher bin ich mir, dass unser Umfeld nicht so sehr günstig für Daris ist. Wir leben ja inmitten von Feldern und Wiesen. Als die Gräser geblüht haben war es deutlich schlimmer, als die Felder ständig gedüngt und gespritzt wurden auch. Jetzt kehrt auf den Äckern ein wenig Ruhe ein und da ist es ganz eindeutig viel besser geworden. Ich versuche nun seinen Speiseplan nach und nach zu erweitern und hoffe, das nicht wieder ein richtiger Schub kommt. Was sich auch rauskristallisiert hat ist, dass er morgens viel eher an den Pfoten kaut als abends ober über den Tag. Ich weiß nur leider nicht was ich für Schlüsse daraus ziehen soll. Ich dokumentiere alles sehr akribisch und im Herbst werde ich mit der Spezialistin meine Beobachtungen besprechen und bewerten. Auf lange Sicht hoffe ich natürlich, dass wir dann gut über die Runden kommen, auch ohne Medis. Von dem Gesundheitlichen abgesehen ist Daris der absolute Hit. Er ist sooooo lieb und immer an meiner Seite. Er ist ein Traumwauz und er macht mir unglaublich viel Freude!! Wenn ich ihn ansehe ist meine Welt bunt und mein Herz läuft über! Er ist eine ganz besondere Seele und ich bin jeden Tag aufs Neue glücklich, das er zu mir gefunden hat!

  • 06.11.2017, Heute war ich mit meinem Buben wieder mal zur Blutkontrolle. Einmal möchte ich noch alle Nierenwerte kontrollieren lassen, außerdem wollte ich noch mal mit der Ärztin über meine Beobachtungen sprechen. Die Werte bekomme ich erst noch. Was die Allergie angeht kommen wir leider nicht wirklich weiter. Es gibt leider keinen roten Faden, somit ist eine Desensibilisierung praktisch nicht möglich. Ich weiß auch noch nicht so genau wie ich da zukünftig mit umgehe. Zurzeit bekommt ihm das Apoquel gut und es hilft ihm auch sehr, aber langfristig wäre es doch schön, wenn wir eine andere Lösung finden. Vor 4 Wochen hat er auch wieder mal bissi Osteopathie bekommen. Sein Gangbild war wieder ein wenig auffällig und er hat sich auch immer sehr viel gestreckt, was er sonst nie macht. Die Behandlungen haben ihm sehr gut getan und nun läuft er wieder viel besser. Daris Nierenwerte sind wie immer nicht dramatisch, aber sie steigen stetig minimal von Untersuchung zu Untersuchung an, was uns natürlich Sorgen macht. Noch ist kein Handlungsbedarf, aber wir haben es weiter im Blick.
    48,4 kg

  • 12.11.2017, Ausnahmeweise haben wir heute mal den Notdienst beim TA getestet. Daris ist gestern mit Mila durch den Garten gedüst, ab um den Pool, aufgejault und dann stand er da auf 3 Beinen. Ich wusste sofort das es wohl was Schlimmeres ist. Also direkt Rimadyl rein und bis heute gewartet. Er geht aber nach wie vor weitgehend auf 3 Beinen, also ab in die Klinik zum Röntgen. Zum Glück ist es "nur" eine Zehe die er sich (2 x!!!) gebrochen hat. Mein erster Gedanke war gestern Kreuzbandriss. Da sind wir also noch einigermaßen gut davon gekommen, ABER 4 Wochen Verband und Schonzeit *seufz!!

  • 22.12.2017, Heute waren wir zum letzten Röntgen. Daris ist als "geheilt" entlassen :-) ! Da freu ich mich sehr, dass der Bub nun wieder laufen darf wie er lustig ist. 6 Wochen mit den Hunden nur in Schichten in den Garten gehen ist doch etwas nervig. Als nach 4 Wochen der Verband runter gekommen ist konnte ich schon merken, dass es ihm richtig gut geht, und jetzt nach weiteren 2 Wochen ist er puppenlustig und quietschvergnügt unterwegs. Das ist richtig gut gelaufen!
    45,4 kg

  • 09.03.2018, Gestern waren wir wieder mal zur Kontrolle in der Klinik. Wie üblich vierteljährlich Urin/Blut und dieses mal habe ich auch ein Sono von den Nieren machen lassen, da es mir doch keine Ruhe gelassen hat, dass die Werte stetig schlechter werden. Der Schall ist absolut ohne Befund, worüber ich mich sehr gefreut habe. Wie immer war der Bub super lieb und hat uns artig ganz lange Nieren und Blase angucken lassen. Daris war gestern, anders als sonst, nüchtern bei der Blutentnahme. Bin mega gespannt auf die Ergebnisse. Für die Doku: Er bekommt seit Anfang/Mitte Dezember Hills z/d als Futter. Dies war noch einmal ein Versuch, ob wir über die Ernährung doch noch anders und evtl. besser auf seine Pfotenkauerei einwirken können. Leider ist dies nicht der Fall. Er verträgt das Futter genauso gut oder schlecht wie Frischfleisch mit all den Dingen, die ich schon getestet hatte. Auch wenn es keine Besserung gab, werde ich noch eine Weile dabei bleiben um zu gucken wie er mit diesem Futter durch den Frühling kommt, wo er ja letztes Jahr extrem "gelitten" hat.

  • 04.04.2018, Hier kommt der Nachtrag zur Untersuchung vom 8.3. Nicht nur das Sono war unauffällig, auch die Blut- und Urinwerte sind dieses mal ohne Befund gewesen, worüber wir uns sehr gefreut haben. Woran es genau liegt... keine Ahnung, aber immerhin der Abwärtstrend ist gestoppt und somit beenden wir nun die vierteljährlichen Kontrollen und gehen über zur einer üblichen jährlichen Kontrolle :-) . Was allerdings gerade ganz schlimm ist... die Pfoten! Wie letztes Jahr um diese Zeit kriegt er sich kaum ein und kaut und leckt wie verrückt, trotz 1 1/2 Apoquel. Das ist wirklich gar nicht schön! 

  • 16.07.2018, Heute war ich mit Daris bei einer THP. Wir müssen unbedingt etwas gegen seine Allergie unternehmen, damit er von den Apoquel runterkommt. Die Tabletten haben gute Dienste geleistet und ich bin sehr froh, dass ich sie für ihn habe, aber das darf keine Dauerlösung sein! Wir haben ihn an die Bioresonanz angeschlossen und dort wurde festgestellt, dass er einen Lysinmangel hat und einen Mangel an ungesättigten Fettsäuren. Somit habe ich für ihn Lysinkapseln bestellt und wir haben auf Lachs- und Distelöl gewechselt. Ob es nun damit zusammenhängt, oder mit dieser nicht endenwollenden irren Hitze weiß ich nicht, aber nach ca. einer Woche (ich hatte 4 Tage VOR dem Termin das Aqoquel abgesetzt) nach dem Zutatenwechsel hat er einen mächtigen Schub bekommen und kaut sich die Hinterpfoten ohne Unterlass. Das wurde von Tag zu Tag schlimmer, so dass ich erst wieder (wie immer) eine Tablette gegeben habe und nach einer Woche ohne die geringste Besserung habe ich auf 2 Tabletten erhöht. Am 17.8. haben wir den nächsten Termin bei der THP, da werden wir mit einer Gegensensibilisierung anfangen. Ich hoffe wirklich sehr, dass das den gewünschten Erfolg bringt!

  • 03.08.2018, Ganz schweren Herzens habe ich Daris heute kastrieren lassen. Geplant war es völlig anders, aber nach ewig langem Abwägen hat dieser Weg für alle Beteiligten hier deutlich mehr Vorteile als Nachteile. Jetzt liegt er bei mir der kleine Pümpfi und schläft seinen Rausch aus. Bei der Gelegenheit habe ich ihm auch die Zähne wieder blank polieren lassen. Zahnstein ist bei ihm auch so ein unschönes Thema :-( . Blutwerte haben wir auch überprüft und die Nierenwerte sind wieder etwas auffällig. Alles leider Dauerbaustellen... Echt unschön!!! Aber nun hoffe ich, dass er die OP gut wegsteckt, und das alles gut verheilt. Am Montag gehen wir zur Kontrolle.

  • 27.09.2018, Wie geplant waren wir am 17.8. wieder bei der THP. Meine Güte war das ein Elend. Dazu werde ich bei Gelegenheit was in Daris Geschichte schreiben, das würde hier den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall war die Dame nicht in der Lage Blut zu entnehmen, obwohl sie das nach eigenen Angaben mehrmals wöchentlich macht, und somit und wegen noch einiger anderer Vorkommnisse, hat sie sich selbst disqualifiziert. Also was nun?? Ich musste das erst mal verarbeiten und mir überlegen wie wir nun weitermachen wollen. Somit gabs in Sachen Allergie eine kleine Plause. Nach langem abwägen und einigen Kontakten zu anderen THPs habe ich mich entschieden Daris in Eigeninitiative mit Allergostop zu behandeln. Ich habe eine ganz liebe Tierärztin an der Seite, die das zwar kennt, aber selber noch nie angewendet hat, die aber offen für alles ist und somit werden wir das irgendwie zusammen meistern. Außerden habe ich einen ganz lieben Kontakt zu einer THP, die leider weit weg ist, so dass wir nicht persönlich hin können, die ich aber jederzeit um Rat fragen darf. Sie wendet das schon viele Jahre an und hat super Erfolge damit erziehlt. Ich hoffe, es hilft auch meinem Daris!! Man wächst mit seinen Aufgaben und wir kriegen das hin! Heute wurde Daris also Blut abgenommen, die Stammlösung ist somit hergestellt. Morgen gehts weiter, da werde ich mir die Verdünnungsreihe herstellen und dann gehts los. Bin sehr gespannt und hoffe soooooo sehr, das es meinem Buben hilft!! 

  • April 2019, Nun sind so einige Monate ins Land gezogen. Ich schreib mal nur die Kurzfassung... Die Therapie mit dem Allergostop war leider absolut ohne Erfolg für Daris. Somit habe ich mich noch einmal an eine THP aus der Nähe gewendet. Wir haben bei Daris ganz viel ausgetestet und alles was laut Test passte, hat diese mir in einen Behandlungsplan eingebaut. Ziel war und ist von dem Apoquel runterzukommen, damit seine Nieren geschont werden. Im Echteinsatz hat sich dann leider gezeigt, dass Daris nichts von all dem Vertragen hat was wir probiert haben. Es ist wirklich zum Verzweifeln, aber es nützt ja alles nix. Ende 2018 habe ich somit alle weiteren Versuche eingestellt. Er bekommt morgens Hills ZD und abends Pferd und Süßkartoffel plus Zink, Selen, DHN 3-6-9 Öl und eine Apoquel. Bis Ende Januar 2019 hatte er sich dann von den Versuchen soweit erholt, dass wir ganz gut unterwegs waren. Anfang Februar hatte er leider einen Schub, wobei er sich die Pfoten massiv geleckt hat. Ich habe dann auf 2x1 Apoquel für 2 Wochen erhöht. Diese 2 Wochen waren für uns wie Urlaub im Schlaraffenland. Kein Pfotenkaufen, kein Ohrenschütteln, kein Kratzen, kein Popo beißen. Herrlich!! Natürlich ist das auf die Dauer keine Option, aber ich habe nur um eine halbe Apoquel reduziert, somit bekommt er seit Mitte Februar die normale Dosis für seine Gewichtsklasse und es blieb damit weiter ruhig. Das war richtig klasse! Seit Anfang April dreht er leider wieder ein wenig auf. Hier wird mega viel Gülle gefahren und gespritzt, zusätzlich zu den vielen Pollen, die jetzt unterwegs sein. Die Pfoten lässt er noch einigermaßen in Ruhe, aber er kratzt sich wieder viel mehr, extrem unter der Schnute und fängt auch wieder an am Popo zu  beißen. Morgen, 15.4. gehen wir zum Blut abnehmen. Ich hoffe, dass die Nierenwerte immer noch im Rahmen sind! 

  • September 2019, Es ist alles wie immer. Mit der Juckerei ist es ein auf und ab und die Blutwerte sind ganz konstant. Daris hat ein gutes viertel Jahr ausschließlich Allergikerfutter bekommen und kein Frischfleisch und sein SDMA ist ein wenig runtergegangen. Alle anderen Werte sind gleich geblieben. Nach nun guten 3 Jahren gleichbleibend "schlechten" Nierenwerten haben wir (mein Doc und ich) uns darauf geeinigt, dass dies einfach seine Werte sein werden. Hätte er etwas mit den Nieren, hätten sich die Werte in 3 Jahren sicherlich verschlechtern müssen. Somit lehnen wir uns mal etwas entspannter zurück und nehmen es wie es ist. Mit der Allergie, das macht mir auch echt mehr Sorgen. Er ist nun konstant bei 1,5 Apoquel am Tag und wie immer, wenn ich es eine Weile hab Ruhen lassen, juckt es mir wieder in den Fingern das Thema doch noch mal anzugehen. Nicht so einfach, hier den richtigen Weg zu finden.
    42 kg

  • Juni 2020, Mein kleiner Daris, die ewige "Baustelle"... Es ist wieder so einige passiert. Nachdem wir einen recht ruhigen Winter mit seiner Allergie hatten, wo ich das Apoquel wieder reduzieren konnte, habe ich noch mal einen Versucht mit was Neuem gestartet. Ich habe eine Darmsanierung nach Vet-Concept gemacht und dann bin ich auf veganes Trofu umgestiegen plus Ziegenfleisch aus der Dose. Beides Dinge, die er noch nie bekommen hatte. Tja was soll ich sagen... Das ging so was von gut, ich konnte nach nur wenigen Tagen auf eine halbe Tablette runtergehen. Das hat dann so lange funktioniert, bis die Bauern im März angefangen haben die Gülle auf die Felder zu fahren. Dazu kamen dann diverse Pollen und so kam ein Schub zum nächsten. Den Höhepunkt haben wir gerade jetzt erreicht denke ich. Ich kann ihn kaum noch auf einer Apoquel halten so arg kaut er sich an den Pfoten. Echt schrecklich dieses auf und ab. Im Mai ist dann noch ein sehr großes Atherom aufgegangen und zwar leider nach innen anstatt nach außen. Das war auch eine echt unschöne Aktion. Wir haben eine Woche mit Spülungen versucht es in den Griff zu bekommen, aber leider musste er doch Antibiotika bekommen. Jetzt ist es so einigermaßen ok. Es läuft nichts mehr nach und die Entzündung ist raus, aber es ist nicht völlig abgeheilt, somit bin ich mir noch nicht ganz sicher, dass wir das schon ausgestanden haben. Geht es wieder von vorne los, werden wir die Drüse chirurgisch entfernen müssen.Ansonsten ist er brav und lustig wie immer. Er ist mittlerweile mein absoluter Schatten und immer an meiner Seite. Er ist ein Traum von einem Hund und ich bin trotz all der Sorgen um ihn jeden Tag froh, dass er bei mir ist!! 

  • Dezember 2020, Bei Daris hat sich wieder mal einiges getan. Ich habe mit ihm den Tierarzt gewechselt. Die Atherome sind mittlerweile alle rausoperiert worden und... taddaaaaaaaaaa... Wir haben mit einer Hyposensibilisierung angefangen. Futter bekommt er jetzt morgens Kartoffel und Ziege aus der Dose und abends Kartoffel und frisches Ziegenfleisch und tatsächlich sind wir jetzt soweit, dass wir auch andere Sachen ausprobieren. Möhren gehen gut und Zucchini und Ente und Lachs. Das ist richtitg klasse!! Die Sensibilisierung habe ich vor ca. 8 Wochen angefangen und ich bin verhalten zuversichtlich, dass es ihm hilft. Es geht halt nach wie vor in Schüben von statten, aber gefühlt, hilft es ihm. Das wäre wirklich richtig richtig toll, wenn wir damit dauerhaft Erfolg haben. Spannend!

  • 2021 - 2023, Ich versuche seine letzten 3 Jahre zusammenzufassen... 

    Was die Allergie angeht, die haben wir bis zum letzten Tag leider nicht in den Griff bekommen. Nach gefühlten 1000 x auf und ab und zwischen super gut und geht gar nicht habe ich irgendwann aufgegeben. Wann genau weiß ich nicht mehr, aber die letzten 2 Jahre sind wir bei einem Futter geblieben was so einigermaßen funktioniert hat und er hat durchgängig 1 1/2 Apoquel bekommen. Es war damit nie gut, aber einigermaßen ok und wir hatten es so wenigstens mal eine Weile konstant.

    Erneute Atherome gab es zum Glück nicht und auch sonst war Daris diese 3 Jahre unauffällig.

    Als uns mein Papa 2022 völlig unerwartet verlassen hat, da war Daris hier mein Fels in der Brandung. Er war immer an meiner Seite und er hat mir sehr bei der Erziehung von Alani geholfen. Sie war ja nicht so ganz einfach (ist sie heute immer noch nicht) und ich war mental in einem absoluten Tief was sie natürlich entsprechend quittiert hat. Mein lieber Bub hat ganz viel aufgefangen und er hat uns mit seiner Stärke und Ruhe durch diese schwere Zeit begleitet. Was für ein unglaublich toller Hund! 

    Im Oktober 2022 war ich mit ihm und seiner kleinen Freundin Mila an der Ostsee. Ich bin sehr sehr glücklich, dass wir diese Fahrt zusammen gemacht haben. Diese enge Verbundenheit zwischen ihm und mir und natürlich auch Mila, die ist kaum in Worte zu fassen. Es waren sehr schöne und unbeschwerte Tage. Besonders cool war er in Hundebegegnungen. Wie überall, so sind auch dort immer wieder unangeleinte Hunde auf uns zugelaufen. Sobald Mila signalisiert hat, dass es ihr zu eng wird habe ich ihn losgeschickt. Er ist dann auf den anderen Hund zugelaufen und hat ihn "nach Hause geschickt". Das war ganz großes Kino und hat uns allen 3en sehr viel Spaß gemacht. Die Tage mit ihm dort sind noch so sehr präsent bei mir... Vermutlich weil ich alles was danach kam unbedingt verdrängen möchte um unsere so sehr besondere Verbindung nicht mit trüben Gedanken zu belasten.

    Im November 2022 habe ich bei ihm auf der Schulter eine schon recht große Umfangsvermehrung entdeckt. Wenn man nur diese Schulter angefasst hat, hat man es nicht wahrgenommen, aber er hat so vor mir gesessen, dass ich beide Schultern gleichzeitig angefasst habe und da hab ich es sofort gefühlt, und mir war auch sofort klar, dass es ein Osteosarkom sein wird. Wir sind dann zu unserer Tierärztin um es abzuklären. Warum sie es bildgebend nicht darstellen konnte... keine Ahnung. Wir haben es auf jeden Fall beim Röntgen nicht sehen können. Sie hat mir dann zum CT geraten um sicherzugehen womit wir es zu tun haben. Eigentlich wollte ich das nicht. Ich wollte ihm die Narkose nicht mehr zumuten und den Stress in der Klinik für etwas, was für mich völlig klar ist. Trotzdem bleibt natürlich der Gedanke, dass es ja vielleicht doch etwas anderes ist was man behandeln könnte. Den Termin hatten wir für Anfang Dezember. Da kam dann aber bei mir eine Coronainfektion dazwischen. Ende Dezember hab ich mich dann doch durchgerungen das CT machen zu lassen mit dem Ergebnis was ich auch erwartet hatte nur noch schlimmer. Es war wie vermutet ein Osteosarkom und es gab auch schon Metastasen in der Lunge. Ich kann nicht in Worte fassen wie unfassbar traurig mich das gemacht hat. Er war gerade erst 7 Jahre alt geworden und es war klar, ich werde ihn in wenigen Wochen verlieren. 2000,-- Euro und eine wirklich unschön verlaufene absolut überflüssige Narkose für diese bittere Erkenntnis... Soooooo schlimm und traurig!!

    Kennt ihr das... wenn etwas zu schlimm ist für eure Seele, dass ihr das dann tatsächlich auch "ausblendet" damit es euch nicht zerstört? Bei mir war das so und es ist im Grunde immer noch so. Ich habe mir untersagt darüber nachzudenken. Wir haben einfach weitergemacht. Tag ein Tag aus haben wir unser Leben gelebt als wüssten wir nicht was auf uns zukommt. Daris hat nicht gelahmt, bis zum letzten Tag nicht. Wir sind unsere täglichen Runden gelaufen, haben ganz viel gekuschelt und hatten tatsächlich auch noch viel Spaß. Er hat die kleine Cleo noch sehr fürsorglich an die Pfote genommen. Er war wie immer und somit war der Abschied für mich noch "weit" weg. Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass ihm die Tumore in den Lungen so rasend schnell zum Verhängnis werden. Vor allem deswegen nicht, weil er auch bei unseren Runden keine Ermüdungserscheinungen gezeigt hat. Er hat auch nie gehustet oder etwas in die Richtung. 

    Aber am 11. Februar, da musste er morgens husten. Es gab gerade Frühstück, und es klang als hätte er sich beim fressen verschluckt. Ich habe mir absolut nichts dabei gedacht. Mittags sind wir dann zu unserer Runde aufgebrochen. Alles schien erst ganz normal wie immer, aber auf halber Strecke hat es mich dann wie einen Schlag getroffen. Ich wusste von jetzt auf gleich, dass es unsere letzten gemeinsamen Meter sein werden. Wir haben dann mehrfach Pause machen müssen bis wir wieder beim Auto waren. Ich konnte und wollte es kaum wahr haben, aber mir war klar, dass ich ihn noch an diesem Tag gehen lassen muss. Wir haben Mila nach Hause gebracht, und ich habe unsere Tierärztin angerufen. Ich bin ihr unendlich dankbar, dass sie auf einem Samstag, nachmittags gegen 15 h, also in ihrer Freizeit sofort zurückgerufen hat. Ich bin dann mit Daris in die Praxis, und das Röntgenbild hat uns offenbart, was mir schon vorher völlig klar war. Die Lunge war bereits halb "geflutet". Er hat noch dort vor Ort in seinem geliebten Auto seine letzte Reise angetreten. Ich hätte mir niemals verziehen wenn er hätte leiden müssen, nur weil ich diese Entscheidung nicht fertig bringe. 

    Dieser Moment ist nun fast 1 1/2 Jahre her und ich bin immer noch kaum in der Lage das Geschehene "zu Papier" zu bringen. Es bringt mich fast um mir dies alles noch einmal vor Augen zu führen. Ich kann nicht in Worte fassen was mir dieser Hund bedeutet hat und was es mit mir gemacht hat ihn gehen zu lassen.

    Daris war so unglaublich besonders! Er war ein wunderbarer Hund und mein allerbester Freund in allen Lebenslagen. Ich kann immer noch nicht fassen, dass er nur so wenige Jahre bei uns sein durfte. Ein Teil von mir ist mit ihm gegangen und wird ihn auf ewig begleiten. Er wird immer in meinem Herzen sein, und ich bin sehr sehr dankbar, dass ich das riesen Glück hatte einen kleinen Teil meines Lebens mit ihm teilen zu dürfen.

Dies ist die Geschichte von Daris, dem liebsten, schönsten und klügsten Hund der Welt: 

Unser kleiner Daris war im Grunde schon in meinem Herzen, da war er noch gar nicht auf dieser Welt und das kam so...

Als sich im Frühjahr 2015 abgezeichnet hat, dass wir in diesem Jahr höchstwahrscheinlich 3 Hunde verlieren werden, war für mich klar, ich möchte auf keinen Fall das Raya ein Leben als Einzelhund leben muss, und ich war mir auch ganz sicher, dass Raya auf keinen Fall Einzelhund sein möchte. Also bin ich schon sehr frühzeitig auf die Suche nach einem Züchter gegangen, wo ein Wurf geplant ist, der so aufgezogen wird wie ich mir das vorstelle, wo beide Elterntiere auf DM getestet sind und die auch sonst gute genomische Werte haben und wo mir auch die Linien gefallen. Ich bin ja eher der Sportberner-Fan, somit grenzt das die Auswahl schon beträchtlich ein. Hinzu kommt noch, dass es mir wichtig war, dass die Welpen spätestens ab der 4. Woche regelmäßig besucht werden dürfen, auch das möchte lange nicht jeder Züchter und um dies von meiner Seite aus leisten zu können habe ich mir einen Radius ca. 200 km um Oyten gesteckt. 

Ich habe schon etliche Jahre eine tolle Zucht im Sinn, wo die Hündin ausgerechnet jetzt aber leider nicht aufgenommen hat, also musste ich weitersuchen... Fündig geworden bin ich dann wieder mal in Bremen. Hier war alles genauso wie ich mir das vorgestellt hatte und dazu noch super liebe Leute, wo ich mir sicher war, dass sie den Welpen den bestmöglichen Start ins Leben geben. Als ich Ende August vor Ort zu Besuch war damit wir uns persönlich kennenlernen, hatte gerade der Ultraschall bestätigt, dass Inca aufgenommen hat, es war aber auch gleich klar, es wird ein eher kleinerer Wurf werden. Da ich die 4. Anwärterin für einen Welpen war kamen nun fast 5 endlos lange Wochen auf mich zu mit den Fragen... Wird alles gut gehen? Resorbiert Inca noch Föten? Sind es überhaupt 4 Welpen? Wenn ja, welches Geschlecht werden sie haben? Ich hatte es mir offen gelassen ob Rüde oder Hündin. Tief in mir hatte ich den Wunsch einen Rüden aufzunehmen, aber wenn es 4 Hündinnen und 4 Rüden gewesen wären, dann bin ich mir nicht sicher, ob ich dann nicht doch eine Hündin ausgesucht hätte. Es kommt ja in der Regel immer alles so wie es kommen soll, also waren es dann 1 Hündin und 3 Rüden, somit war klar, hier wird ein kleiner Bub einziehen. 

Jaaaa... und als die Botschaft dann kam, dass die Wauzis auf der Welt sind und das es ein Rüde sein wird der den Weg zu uns findet, da habe ich gemerkt wie sehr der Kleine schon in meinem Herzen war. Eine tiefe Anspannung ist damit von mir abgefallen. Endlich wusste ich wie es hier weitergehen wird und Zuversicht und Freude über die frohe Botschaft hat sich bei mir breit gemacht. Die Geburt war leider sehr sehr kritisch. Sie musste eingeleitet werden, dann kamen 3 Welpen, danach stockte es wieder, es musste ein Kaiserschnitt folgen, wobei noch ein 4. Welpe lebend auf die Welt kam und 2 Welpen es leider nicht geschafft haben. Das ist wirklich ganz doll traurig wenn so etwas passiert und das tat mir in der Seele leid. Sie waren noch gar nicht wirklich auf dieser Welt und mussten sie schon wieder verlassen :-( . 

Zum Glück hat Mama Inca alles gut überstanden und sie hat ihre 4 Welpen super angenommen und versorgt, so dass man zugucken konnte wie sie groß und größer geworden sind. Die 4 waren sehr sehr entspannte Welpen und mit der Zeit hat Tante Caya sich auch ganz toll mit ins Geschehen eingebracht. Ich habe die Bande jeden Montag besuchen dürfen, wofür ich wirklich sehr dankbar bin! So konnte ich miterleben wie sie sich entwickelt haben und Daris hatte einen Bezug zu mir als wir ihn abgeholt haben. Es ist immer wieder ein kleines Wunder wie rasend schnell aus den kleinen "Meerschweinchen" kleine Hunde werden, wie früh sie sich mitteilen können, wie unvoreingenommen und frei sie in die Welt marschieren. Herrlich!! Die Zeit bis zu seinem Umzug zu uns ist recht schnell vergangen finde ich. 

Am 18.11.2015 war dann der große Tag... Wir haben uns irre gefreut den kleinen Pups abzuholen. Als die Formalitäten erledigt waren haben wir ihn auf den Arm genommen und sind gegangen. Er hat das mitgemacht als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt, total schön! Die Autofahrt war dann so lala... Autobahn fand er nicht so lustig, also sind wir dann über Land nach Hause geschippert, was er besser fand. Hier angekommen, haben wir uns alles ganz in Ruhe zusammen angesehen und dann hat er erstmal ein Nickerchen gemacht. Natürlich ist es viele Jahre her, aber ich denke sein Einzug hat sehr viel Ähnlichkeit wie dem damals von Falko. Er kam, sah und siegte sozusagen. Er hat nicht gefremdelt, war fröhlich und unbeschwert, hat nicht nach seiner Mama oder seinen Geschwistern geweint. Das war ganz toll!

Nun ist er schon fast 3 Wochen bei uns und er entwickelt sich super! Er hat sich von der ersten Nacht an bemerkbar gemacht wenn er raus musste, somit ist das Haus von Anfang an nachts sauber geblieben und auch am Tag klappt das alles ganz hervorragend. Er spielt gerne mit uns oder mit Raya (die leider noch nicht wirklich oft darauf eingeht), er freut sich über jeden Besuch egal ob mit oder ohne Hund, er geht schon toll an der Leine, fährt gerne Auto und wir erkunden nun nach und nach unsere kleine Welt in angemessenen Schritten. Bei ihm lasse ich mir mit allem seeeehr viel Zeit. Dieses bis zur 14. Wochen müssen sie alles gesehen und erlebt haben gehört hier zum Glück der Vergangenheit an. Er hat alle Zeit der Welt alles in kleinen Schritten zu entdecken und das finde ich total schön so. Das einzige was ein wenig gruselig ist ist seine Gier auf Futter. Ich habe noch nie einen Welpen/Hund erlebt, der so hektisch wird wenn Futter in Sicht ist/kommt. Selbst die halb verhungerte Raya war damals entspannter bei der Futteraufnahme als unser kleiner Wonneproppen Daris. Da ist irgendwas auf der Festplatte bissi falsch abgespeichert leider. Ich hoffe, ich krieg das noch ein wenig korrigiert, denn das ist nicht schön, wenn ein Hund so viel Stress hat nur weil sein Futter im Anmarsch ist finde ich. Na schaun wir mal... kann ja auch nicht alles gleich perfekt sein :-) !!

Nun habe ich 4 Wochen Urlaub und da freu ich mich riesig, dass ich nun gaaaanz viel Zeit habe ihn zu beobachten. Wenn ich ihn ansehe, dann leuchten meine Augen und der Schmerz, der in mir wohnt, ist für diesen Moment vergessen. Der kleine Bub lässt mein Herz übersprudeln und macht mich glücklich. Ich hoffe, dass er mit uns hier ein sehr glückliches Hundeleben haben wird!

Stand 07.12.2015

Ein Jahr ist nun vergangen... Bis auf kleinere gesundheitliche Baustellen war es ein richtig super gutes Jahr.

Daris ist der absolute Hit, und er wickelt alles und jeden um seine dicken Pfoten. Er ist kuschelig und mega entspannt und er ruht sehr in sich. Er kann aber auch sehr viel Temperament und Spritzigkeit entwickeln wenn man mit ihm spielt und tobt, oder durch den Wald marschiert. Er passt sich immer der jeweiligen Situation an. Er freut sich wenn wir Besuch haben, über Hundebesuch freut er sich besonders. Er nimmt es stoisch hin, wenn Hunde auch über etliche Tage hier wohnen, egal ob es Rüden oder Hündinnen sind. Daris ist ein richtiger Freund in allen Lebenslagen, und somit ist er genau der Wauz, den ich mir an meiner Seite gewünscht habe.

Gesundheitlich war das Jahr so lala... Gut war, dass der Zahnwechsel völlig unkompliziert abgelaufen ist, er hat die Impfungen gut vertragen und auch sonst gab es keine Kinderkrankheiten in dem Sinne. Nicht so gut war, dass er ein Thema mit Hefepilzen hatte und immer noch hat, sowohl in den Ohren wie auch an den Pfoten. Wahrscheinlich kommt dies durch eine leichte Allergie. Nachgewiesen ist z. B., dass er allergisch auf Milben in jeder Form reagiert. Ich selber bin mir sicher, dass er auch auf Gräser- und andere Pollen reagiert, aber dies konnte nicht im Test nachgewiesen werden. Ob auch eine Futtermittelallergie vorliegt wissen wir noch nicht. Wir tasten uns in diesem Thema langsam voran.

Ebenfalls nicht so gut war, dass wir ihn schon im März von Kopf bis Fuß durchröntgen mussten, weil sein Gangbild einfach grottig war. Er hat von Anfang an sowohl vorne wie auch hinten regelmäßig gelahmt. Ist er mal bissi schneller gelaufen oder hat er mal mit einem anderen Hund gespielt, sah es so aus als wenn in seiner Hüfte was ausklinkt. Er konnte dann manchmal rechts, manchmal links absolut gar nicht mehr belasten und stand auf 3 Beinen da. Hab ich das Bein dann massiert ging es wieder. Da es nicht von alleine besser wurde haben wir natürlich nachgeschaut was da los ist. Das Ergebnis war leider ernüchternd. Beide Ellen sind nicht in Ordnung. Die Hüfte ist nicht top, aber das ging noch so, und er hatte einen Lendenwirbel verkantet. Nun hieß es für uns ab zum Osteopathen, damit alles was gerichtet werden kann, gerichtet wird und dann Muskelaufbau so schnell und so gut wie irgendmöglich, damit die Gelenke gut eingepackt und gehalten werden. Das Ganze hat erstaunlich gut funktioniert, worüber ich sehr sehr glücklich bin. In wie weit es sich noch verwachsen hat werde ich zu gegebener Zeit kontrollieren lassen wenn er eh mal in Narkose muss, aber was ich sicher sagen kann ist, dass er ab Sommer keine Ausfallerscheinungen mehr hatte. Er konnte endlich spielen und toben so doll er wollte (und er will IMMER doll) und wir alle haben uns total darüber gefreut, dass es so eine gute Wendung genommen hat. Noch einen Wauz der nicht vernünftig laufen kann hätte ich auch wirklich nicht gut aushalten können. 

Gen Ende des Jahres habe ich dann noch mal alle möglichen Blutwerte prüfen lassen und da haben wir noch mal einen riesen Schreck bekommen. ALLE Nierenwerte waren grottig. Da ich das irgendwie schon immer im Sinn hatte, dass ich bei ihm da besonders drauf achten will, war diese Botschaft für mich echt schlimm. Allerdings haben wir dann noch Ultraschall gemacht und der war genauso ohne Befund wie der Urin. Anfang Februar muss ich mit ihm zum nachimpfen, bei der Gelegenheit werde ich die Organwerte auf jeden Fall noch mal checken lassen. Wenn sie dann unverändert sind, die Urinwerte aber nach wie vor gut sind, dann wissen wir wenigstens genau, dass es sich hierbei um seine Normalwerte handelt, die entstanden sind, weil er so sehr schnell diese wahnsinns Muskelpakete aufgebaut hat.

Ansonsten ist alles prima. Sein Fell ist super schön geworden. Er ist gerade dabei sich auszulegen und er wird sicher ein stattlicher Rüde werden. Der Kopf ist groß und kullerrund, sooooo süß!! 

Was auch noch sehr erwähnenswert ist... Unsere Hunde kennen ja nicht so wirklich Sitz, Platz, Fuß, aber bei der Osteo musste er ja nun mal auf Zuruf sitzen oder liegen oder stehen etc. Tja und das hat beim ersten mal natürlich alles nicht so wirklich funktioniert und dann habe ich mit ihm einen einzigen Nachmittag geübt und schon konnte er das alles. Er lernt absolut im Zeitraffer, genial!! 

Besonders ist auch sein Singsang wenn wir mit ihm unterwegs sind. Im Grunde ist das seine Vorfreude auf alles was er nun erlebt oder auf wen er wohl trifft etc. Da hat er manchmal gar nicht die Zeit zum Schnüffeln, weil er nur guckt wer wohl gleich um die Ecke kommt. Ich kann ihn auch überall ohne Leine laufen lassen. Er ist der Einzige, der sogar hier auf dem Hof so mit mir gehen darf, da er unglaublich auf mich achtet und immer mental bei mir bleibt. 

Besonders schön ist auch wie lieb er zu Raya und Mila ist und natürlich auch zu uns. Daris ist ein Schlem und mein Held und soooooo besonders! Er macht uns einfach glücklich und es war ein super tolles erstes Jahr mit ihm!

Stand 10.01.2017

Nun haben wir schon Juli 2018. Meine Firma hat sich in 2017 super etabliert und durch die vielen Termine ist leider ziemlich viel auf der Strecke geblieben, so wie dieses tolle "Tagebuch". Dafür verbringe ich jetzt umso mehr Zeit mit meinen Wauzis, wo ich nicht mehr so viel am Rechner bin. Gefällt mir viel viel besser so, und es ist mir auch irgendwie unbegreiflich wie es mal anders sein konnte. Nun hab ich mal ein freies Wochenende und dachte mir, ich schreib ein wenig wie es uns mit unseren Fellnasen ergangen ist.

Daris hat sich ganz wunderbar entwickelt. Er ist sooooo ein mega toller Wauz. Ich bin super glücklich, dass ich ihn auf seinem Weg begleiten darf. Er ist wirklich ganz ganz besonders in allen Belangen. Er ist ganz besonders eng an mir dran, ist offen und super lieb zu allem und jedem, hilft mir total gerne bei meiner Arbeit, vor allem wenn ich Welpen hier habe, er stellt einfach nichts in Frage und freut sich des Lebens an allen Aktivitäten. Mit ihm zusammen zu sein macht einfach zufrieden und glücklich. Er ist ein Herz- oder Seelenhund wie er im Buche steht. Wieder einmal habe ich das unendliche Glück so einen besonderen Hund an meiner Seite zu haben.
Das ist sooooo außergewöhnlich! Ich genieße das in vollen Zügen!

Optisch ist er nach wie vor süß, süßer, obersüß. 

Gesundheitlich hat er sich so lala entwickelt. Erst im Frühjahr 2018 hatte er das erste mal ordentliche Nierenwerte. Darüber haben wir uns mega gefreut. Endlich eine Sorge weniger. Was seine Knochen angeht haben wir nach wie vor ein Auge darauf. Wir lassen ihn regelmäßig von einer Osteopathin behandeln und kommen so ganz gut über die Runden. Mit seinen Allergien sind wir nach wie vor am hadern. Es ist leider alles immer schlimmer geworden, und das macht uns doch ziemlich Sorgen. Und es tut uns auch sehr sehr leid, dass er sich damit rumschlagen muss. Er ist so ein oberlieber Wauz, das hat er wirklich nicht verdient. Aus Verzweiflung und um ihm Ruhe zu verschaffen haben wir ihn im Winter 2016 auf Apoquel eingestellt. Natürlich soll das kein Dauerzustand sein und seit der Zeit bin ich auf der Suche nach Alternativen. Ich glaube, ich habe jetzt endlich etwas gefunden was ihm helfen könnte. In 2 Wochen habe ich den ersten Termin bei einer THP, die eine sehr vielversprechende Behandlung anbietet. Ich bin gespannt und hoffe sehr, das es ihm hilft, damit er endlich ohne die ollen Tabletten und Juckepfoten durch die Welt stapfen kann.

Das Nächste was wir nun zu entscheiden haben ist ob Kastra ja oder nein. Eigentlich war der Plan beide Junghunde intakt zu lassen und es irgenwie auszuhalten und sie zu trennen in der Stehzeit von Mila. Nun ist es ja so, dass Daris schon wegen der Allergie mächtig Stress hat, da wollen wir ihm eigentlich nicht auch noch den Stress einer läufigen Mila zumuten, somit haben wir Daris Anfang 2017 einen Kastrachip setzen lassen, und die einzige Auswirkung die dieser hatte war, dass er nicht mehr zeugungsfähig ist und einen leichten Jagdtrieb entwickelt hat. Er selber hat sich sonst absolut gar nicht verändert und auch seine Umwelt reagiert noch genauso auf ihn wie vorher, egal ob Rüde oder Hündin, intkat oder nicht. Es gibt absolut keinen Unterschied zu vorher und er hat sich auch körperlich und mental trotz der Hormonhemmung toll entwickelt. Da er in gechiptem Zustand auf Milas Läufigkeit absolut null reagiert, läuft diese Zeit super entspannt hier für alle ab, was natürlich auch für Hund und Mensch eine schöne Sache ist. Auch wenn ich kein Katrafreund bin sehe ich zurzeit hier für Daris und auch für uns mehr Vor- als Nachteile, gerade jetzt wo der Chip immer noch wirkt. So würde ich ihm eine Hormonschwankung ersparen, was vermutlich auch gut für ihn wäre. Aber es ist eine OP mit Risiken wie jede andere OP auch und deswegen tu ich mich, wie immer bei dieser Entscheidung super schwer. Lange kann ich aber nicht mehr warten, denn die Wirkung müsste ganz bald nachlassen. Ich werde das in 2 Wochen mit der THP besprechen. Mal schaun wie sie das sieht.

Im Herbst fahre ich mit meinem Buben zu einem Dummy-Seminar. Er trägt ja, wie alle unsere Rüden, so gerne etwas durch die Gengend, da dachte ich mir, das könnte ihm gefallen. Bin gespannt wie das wird. Ansonsten genießen wir den super schönen Sommer mit dem tollen Wetter in unserem Garten, der immer schöner wird. Ab nächste Woche ist die Brut- und Setzzeit vorbei und dann vergrößern wir auch wieder unseren Radius, sofern es nicht zu heiß zum Laufen ist. Ohne Leine macht es noch mehr Spaß mit ihm auf Tour zu gehen als sonst. Tja, ich würde sagen... hier läuft alles. 

Ich hoffe, ich schaffe es jetzt wieder einmal öfter hier zu schreiben. Ist immer schwierig so eine lange Zeit zusammenzufassen.

Stand 07.07.2018

Wir haben nun den 04.06.2024, und mein kleiner Daris ist jetzt schon mehr als ein Jahr nicht mehr bei uns :-( . 

Ich habe nun nach und nach diese HP wieder auf das Laufende gebracht, und natürlich habe ich es nicht vergessen seine/diese Seite zu vollenden. Ich sag es wie es ist... 

Ich schaffe es noch nicht. 

Auch wenn er schon so lange nicht mehr an meiner Seite ist... Ich brauche nur an ihn denken, und ich drehe immer noch fast durch. Dies ist die 7. Zeile, und ich habe noch gar nicht angefangen über ihn zu schreiben, und schon hab ich das dritte Taschentuch vollgeheult. Es geht einfach noch nicht! 

Irgendwann kommt vielleicht die Zeit, wo ich es schaffen werde und dann werde ich hier natürlich auch seine Geschichte weiterschreiben.

Es ist ein Segen wenn man so einen besonderen Hund auf seinem Weg begleiten darf. Es bringt einen aber auch tatsächlich an physische und psychische Grenzen ihn zu verlieren.

Ein Teil von mir ist mit ihm gegangen und wird ihn für immer begleiten bis wir uns irgendwann wiederfinden.